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Gebt den Männern die Quote und den Frauen die Führung!

Aus der historischen Betrachtung der Chancenfrage zwischen Frauen und Männern heraus mutet die Diskussion über Quotenregelungen, die Frauen den rechtlich verbürgten Zugang zu einem entscheidenden Teil der Arbeitswelt, der Führung nämlich, ermöglichen, skurril an. Sicherlich sollte es selbstverständlich sein, dass auch Führungspositionen in der Wirtschaft nicht nach Geschlecht sondern nach Kompetenz und Leadership vergeben werden sollten, allein im Eigeninteresse der Unternehmer und Gesellschafter. Aber ist das wirklich so?
 
Fakt ist, dass nach über zehn Jahren freiwilliger Selbstverpflichtung der Wirtschaft, der Frauenanteil in Spitzenpositionen kaum gewachsen ist. Fakt ist auch, dass wir in Deutschland nicht zu wenig hochqualifizierte Frauen mit fachlicher Managementeignung, häufig betriebswirtschaftlichem bzw. juristischem Hintergrund, haben. Fakt ist auch, dass wir durch den demografischen Wandel bedingt, auf einen deutlichen Führungskräftemangel in den kommenden Jahren zusteuern.
 
Zusammenfassend scheint somit doch ein deutliches strukturelles Problem in deutschen Unternehmen vorzuliegen, wenn wir angesichts der Fakten nach wie vor keine wirkliche Verbesserung der Chancengleichheit in Spitzenpositionen sehen. Gut-Zureden und Abwarten werden hier auch in zehn Jahren keine nachhaltigen Veränderungen bewirken. Es wird Zeit, dass wir handeln. Wir brauchen die Quote!
 
Stefanie Peters
 
Stefanie Peters ist Gründerin und Geschäftsführerin von enable2grow – der ersten Wachstumsberatung für die digitale Wirtschaft. Seit 2008 war die fünfsprachige Diplom-Kauffrau mit MBA bereits als Beraterin und Führungskraft namhafter Internetunternehmen tätig. Zuvor war sie u.a. Principal bei The Boston Consulting Group. Als vierfache Mutter und Unternehmerin kennt sie den alltäglichen Spagat zwischen Kind und Karriere. Ihre Forderung: Wir brauchen endlich eine Arbeitswelt, die weibliche High Potentials in ihrer Lebensrealität abholt.

 


Veröffentlicht am: 17.04.2013

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