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Aufgespießt: Diskriminierte Männer

(Helmut Harff / Chefredakteur) Glaubt man den immer wiederholten Vorurteilen, so interessieren sich Männer nicht Mode, sind zumeist Modemuffel und in dieser Hinsicht beratungsresistent. Genauso ein Vorurteil ist, dass Männer nicht gern shoppen gehen. Das stimmt und ist dennoch genauso blöd, wie zu behaupten, Frauen könnten nicht einparken.

Doch warum scheren sich Männer weniger als Frauen um ein modisches Outfit, warum gehen Männer nicht gern shoppen? Die Antwort ist ganz einfach: Sie werden auf diesen Gebieten massiv diskriminiert. Männer als modebewusste und zahlungskräftige Kundschaft werden vor allem bei Bekleidungsketten, aber auch in anderen Einkaufstempel noch immer als fast zu vernachlässigende Randgruppe behandelt.

Geht man in Berlin als Mann shoppen, so wird Mann entweder in den Keller oder in die oberen Etagen geschickt. Außerdem kommt man schnell zu dem Eindruck, dass auf ein Quadratmeter Verkaufsfläche für Männermode 100 für die Frauen gegenüber stehen. Wahrscheinlich lieg das Verhältnis so bei 1:30. Männer sind eher als Kreditkartengeber in den Frauenabteilungen, als in den Männeretagen gefragt.

Sieht man sich dann auch noch das Angebot an Männermode an, so trägt Mann entweder quitschbunte Klamotten oder Jeans und T-Shirt. Sich als Mann mit normalem Einkommen modisch zu kleiden ist wirklich eine Herausforderung. Hier müssen Modemacher, Hersteller, Handel und die Medien endlich aktiv werden.

Stichwort Medien: Modemagazine für Männer, ob im Fernsehen, gedruckt oder im Internet sind noch immer Mangelware. Da sucht man zwar die Shopping-Queen, einen Shopping-King nicht. Wenn einer will - wir von genussmaenner.de sind gern dabei.

Männer sind keine Modemuffel, die lieber mit dem Bier in der Hand vor der Glotze sitzend Fußball konsumieren. Männer würden gern shoppen gehen, wenn die Angebote da wären. Damit meine ich nicht nur genügend Geschäfte mit tollen Angeboten. Ich meine auch, dass Männermode auch maskulin präsentiert werden muss. Wieso gibt es nicht mal ein Bier oder einen Whiskey? Wo sind die Verkäufer, die Männer auch jenseits der 40 modisch beraten können?

Es ist an der Zeit, dass wir Männer uns nicht mehr ins modische Aus stellen lassen. Wieso lassen wir uns diskriminieren, uns als Randgruppe behandeln.

Beenden wir die Diskriminierung!

Zeigen wir, dass wir als Kunden und als modebewusste Männer ernst genommen werden wollen!

Wir müssen nur wollen!

 


Veröffentlicht am: 22.04.2013

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