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Aufgespießt: Leseland Deutschland

(Helmut Harff / Chefredakteur) Diese Woche gab es gleich drei Meldungen zum Thema Lesen, die mich nachdenklich machten. Zum Einen hatten wir am 23. April den Tag des Buches. Schön das es so einen Tag gibt. Doch wer hat davon etwas gewusst? Was bringt so ein Tag? Selbst bei "Deutschland Radio Kultur", auf "3 Sat" und im Kultursender "Arte" kam der Tag nur marginal oder gar nicht vor. Sind Bücher kein Thema mehr?

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wollte anlässlich des Tages des Buches mal wissen, wo wir Deutsche am liebsten Lesen. Mich wunderte nicht, dass Männer am liebsten auf dem Klo lesen und Frauen am liebsten beim Friseur. Daraus jetzt zu schließen, dass Männer mehr als Frauen lesen, ist allerdings ziemlich weit hergeholt, auch wenn Mann sicherlich mehr Zeit auf dem Örtchen verbringt, als Frau beim Friseur. Die Berliner lesen übrigens am liebsten in S- und U-Bahn. Nun ist mir auch klar, warum vor allem immer wieder S-Bahnen nicht pünktlich fahren oder ausfallen. Das ist gar nicht böse gemeint. Man will uns nur mehr Zeit zum Lesen geben.

Eigentlich sollte man wirklich immer ein Buch bei sich haben. Schließlich gibt es immer Wartezeiten, ob geplant oder ungeplant, die man lesend sinnvoll vollbringen kann.

Doch nicht nur Bücher gehören zur täglichen Lektüre vieler Menschen. Täglich warten 20 Millionen Zeitungen darauf, durchgeblättert zu werden. Allerdings ging die Zahl der Zeitungen im vergangenen Jahr um vier Prozent zurück. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass wir uns auf eine zeitungslose Zeit einstellen müssen. Tablet-PC und Smartphones sind sicherlich eine Konkurrenz für die gedruckten Zeitungen, doch beides wird lange nebeneinander her existieren.

Wenig Sorgen haben die Fachzeitungen. Deren Auflage bleib 2011 ziemlich stabil. Sind hier die Zeitungssammler zugange oder will man einfach Fachartikel und deren Illustrierung auf Papier lesen? Oder ticken die angesprochenen Fachleute - meist mit Tablet-PC und Smartphones - unterwegs einfach anders?

Doch eigentlich ist es egal, was, wie und wo man liest. Wichtig ist, dass Deutschland seinen Titel als Leseland verteidigt. Lesen ist ein Genuss, auf den wir einfach nicht verzichten dürfen.

 


Veröffentlicht am: 29.04.2013

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