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Morgengruß von Helmut Harff: Urteil Krebs

Wenn es ein Hollywood-Star es schafft, weit über die Klatsch- und Filmpresse hinaus auch in seriösen Medien für Schlagzeilen zu sorgen, dann ist etwas besonderes. Für solche Schlagzeilen und für viele Diskussionen sorgt derzeit Angelina Jolie. Die Schauspielerin hat sich ihre Brüste entfernen und dafür Implantate einsetzten lassen. Das hat nichts mit einem neuen Schönheitswahn, sondern mit der Krebsprognose der Schauspielerin zu tun, die ihre Mutter früh wegen einer Brustkrebserkrankung verlor.

Doch was haben wir Männer mit Angelina Jolie, ihren Brüsten und ihren Genen zu tun? Ich meine sehr viel. Die Schauspielerin wartete nicht auf erste Knoten oder sonstige Krebsanzeichen in ihrer Brust. Sie versteckte sich nicht. Sie ging zum Arzt. Das, obwohl sie davon ausgehen konnte, dass seine Aussagen alles andere als gut sein können. Die Frau hatte einfach viel mehr Mut, als viele, vielleicht sogar als die meisten Männer.

Leider ist es ja noch immer so, dass Männer den Arztbesuch wie der Teufel das Weihwasser scheuen. Das gilt schon für akute Erkrankungen und noch viel mehr für Vorsorgeuntersuchungen. Dabei gibt es wirklich nichts, was gegen die Wahrnehmung genau solcher Untersuchungen spricht. Die meisten Vorsorgeuntersuchungen werden von den Krankenkassen bezahlt, teilweise den Männern fast aufgedrängt. Doch die stellen die Ohren auf Durchgang. Ob es einfach Ignoranz oder Angst ist, ist egal - sie gehen nicht hin.

Dabei tun die Vorsorgeuntersuchungen nicht weh, sind sicherlich nicht immer angenehm. Doch viel unangenehmer und schmerzhafter sind ausgebrochene Krankheiten. Zumindest einige der häufigsten kann die Medizin bei rechtzeitiger Entdeckung leichter in den Griff bekommen.

Ich finde, wir sollten von Angelina Jolie zumindest lernen, dass Vorsorgeuntersuchungen absolut wichtig und richtig sind. Ob man so radikal vorgehen soll wie die Schauspielerin, dass muss jeder in Absprache mit seinem Arzt selber entschieden. Ich habe zumindest großen Respekt vor dem Schritt einer Frau, deren Kapital auch ihr Körper ist.

Ich mache mir jetzt ganz entspannt mein Frühstück. Bis zu meiner nächsten Vorsorgeuntersuchung ist es noch Monate hin.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Wie halten Sie es mit dem Thema Vorsorge?

 


Veröffentlicht am: 15.05.2013

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