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Morgengruß von Helmut Harff: Mehr als nur Häme

Gestern regte ich mich über Frau Merkels Einlassung beim Obama-Besuch aus, wonach nach  „Das Internet ist für uns alle Neuland“ sei. Viele Zuschriften und einige Anrufe erreichten mich dazu.

Wirklich Partei ergriffen nur zwei Anrufer beziehungsweise eine Anruferin und ein Anrufer. Sie beklagten sich über die Häme, die sich über die Kanzlerin nun ergießt. So geht man mit der Kanzlerin nicht um, so die Ansicht der Anrufer. Allerdings fanden beide auf Nachfrage die Aussage der Kanzlerin als unglücklich.

Wesentlich deutlicher war die Kritik der meisten anderen Leser. Von einfach dumm bis zu heftigen Beleidigungen reichte die Bandbreite der Kritik an der wenig internet-affinen Kanzlerin. Es wurde sogar gefordert, einmal zu checken, ob die Merkelsche Diplomarbeit wirklich aus ihrer Feder stammt. Per copy and paste wird sie nach ihrer Internet-Aussage wohl nie eine Arbeit erstellt haben. Einige Leser fragten sich auch, ob Frau Merkel je selber ihren Twitter-Account aufgerufen hat.

Viel Zustimmung erhielt ich für meine Einlassung, wonach die Kanzlerin mit ihrer Äußerung dem Wirtschaftsstandort Deutschland geschadet hat. Verwundert zeigten sich mehrere Leser, dass zwar in der Bevölkerung der Unmut und die Häme groß ist, sich die Politiker aber eher in Zurückhaltung üben. Ob die insgeheim der gleichen Ansicht wie die Kanzlerin sind, wurde mehrfach gemutmaßt.

Nicht viele Leser folgten meine Forderung nach einem Rücktritt der Kanzlerin. Mehrfach bekam ich zum lesen, wenn Politiker wegen solcher Äußerungen zurückträten, hätten wir sehr bald keine Politiker mehr. Ich finde es nicht schlimm, wenn wir keine Politiker mehr haben, für die das Internet Neuland ist und die dem Wirtschaftsstandort Deutschland schaden. Dann wird der Weg frei für andere Menschen, das Land zu regieren. Es liegt ja an uns - schließlich ist bald Bundestagswahl - wer da in Berlin die Zügel in der Hand hält.

Fast einhellig war jedoch die Zustimmung zu meiner Forderung, dass sich die Kanzlerin für ihre zumindest sehr unglücklichen Einlassung entschuldigen soll.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück und warte genau darauf.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 21.06.2013

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