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BMW gratuliert Prinz Leopold von Bayern zum 70.

SKH Prinz Leopold von Bayern fährt im Vorfeld des 24h-Rennens im Elektro-Rennwagen MINI E Race über die Nürburgring-Nordschleife

Die BMW Group und Prinz Leopold von Bayern verbindet eine langjährige Freundschaft. In seiner Karriere als Rennfahrer erzielte „Poldi“ über 120 Siege, seit 1986 ausschließlich auf BMW Automobilen. 35 Jahre fuhr er Rennen auf vielen berühmten Renn- und Bergstrecken.

Er lenkte Tourenwagen, Sportwagen und Oldtimer, startete in der Formel 3 und war Werksfahrer von BMW. In seiner Sammlung fehlt nur die Formel 1. Heute ist Seine Königliche Hoheit aus dem über 800 Jahre alten Adelsgeschlecht von Wittelsbach als Markenbotschafter für BMW in der Welt unterwegs.

Seine Fahrt mit dem BMW M1 Procar 1981 in Le Mans schrieb Automobil-geschichte. Das "Wirtshausauto“, wie es später genannt wurde, fiel durch seine ungewöhnliche Lackierung auf: anstelle von Logos oder Schriftzügen von Sponsoren zierten das BMW M1 Procar handgemalte Motive traditionsreicher Münchener Gaststätten und Sehenswürdigkeiten des Künstlers Walter Maurer. Unvergessen sind auch seine Rennen von 1988 bis 1992 auf dem BMW M3, Gruppe A, in den deutschen Tourenwagenmeisterschaften. Mit dem BMW 320i begeisterte Prinz Leopold von Bayern nicht nur 1996 und 1997 im ADAC Supertourenwagen-Cup, sondern auch 1998 in der deutschen Super-tourenwagen-Meisterschaft.

Seine Leidenschaft für Autos und für alles, was mit Schnelligkeit zu tun hat, entdeckte Prinz Leopold von Bayern schon als Kind. Mit seinem Bruder steckte er einen Rennkurs für Fahrräder rund um das Schloss im Süden Deutschlands ab, auf dem er geboren wurde. Als Zwölfjähriger bekam er ein Goggomobil geschenkt, das er auf öffentlichen Straßen nicht fahren durfte. Er trainierte seine Fahrkünste stattdessen im Schlosspark – sehr zum Leidwesen der Gärtner.

In den sechziger Jahren schickte der Vater, Prinz Konstantin von Bayern, seinen Sohn zum Maschinenbau-Studium in die USA. Auch dort frönte Seine Königliche Hoheit seiner Rennleidenschaft und gewann in Alaska die nordamerikanische Eismeisterschaft. Zurück in Deutschland, kaufte er sich sein erstes Rennauto: einen Opel. Später folgten ein Mini Cooper und eine stattliche Siegesserie.

Die Erfolge in seiner Rennfahrerkarriere sind Legion, mehr als 200 Pokale hat er gesammelt. „Mein Leben hat sich immer auf der Überholspur abgespielt. Ich wollte immer der Schnellste sein“, berichtet Prinz Leopold von Bayern. Er ist heute noch stolz darauf, dass er sich seine Erfolge selbst erarbeitet hat. „Beim Autorennen zählen nicht Namen, sondern Sekunden“, sagt der begeisterte Uhrensammler, der mehrere hundert Uhren sein eigen nennt.

Mit großer Leidenschaft sitzt er immer noch bei Oldtimer-Rennen hinter dem Lenkrad. Auch die Fahrzeuge in der Garage seines Domizils, ein ehemaliges Gästehaus von König Ludwig II, erzählen von seiner Passion. Neben seinem BMW Dienstwagen steht eine Isetta, Baujahr 1963 – beige, mit einem blauen Streifen in der Mitte des Daches.

Auch heute noch teilen Prinz Leopold von Bayern und die BMW Group eine ungebremste Leidenschaft: die Freude am Fahren.

Die BMW Group wünscht „Alles Gute“ und freut sich auf weitere rasante Jahre.

 


Veröffentlicht am: 22.06.2013

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