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20.08.2017

 

 

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Schwarzes Understatement: Bikeschuh "The Links"

Biker ist nicht gleich Biker: der eine bevorzugt wilde Downhill-Pisten, Tourenfahrer sind hingegen mit ihrem Crossrad auf befestigten Wald- und Schotterwegen unterwegs. Der ein oder andere macht hierbei einen Bogen um Klickpedale und entsprechende Schuhe mit Klick-System. Doch was sind die Alternativen? Trekkingschuhe, Sneaker oder doch gemeine Turnschuh? Einige modifizierte Bikeschuh-Alternativen hat der US-Schuhproduzent Teva im Sortiment, darunter den "Links", der sich optisch kaum von einem normalen Alltagsschuhe unterscheidet.

Der Bike-Schuhe des Outdoor-Spezialisten überzeugte im Test vor allem mit seiner speziellen Sohlenkonstruktion. Stärken der harten Gummimischung ist eine gute Kraftübertragung und sehr griffiger Halt auf dem Pedal, der vor allem bei aggressivem Biken von höchster Wichtigkeit ist. Teva hat hier mit pyramidenförmigen Vertiefungen in der Sohle dafür gesorgt, dass die Pedal-Pins stets viele Gegenstücke finden. So ist auf dynamischen Bike-Touren sicherer Halt gegeben. Dieser geht selbst bei nassem Wetter nur selten verloren. Die Kehrseite der Medaille: Durch die stabile Sohle fehlt es dem Links-Träger ein wenig an Gefühl für die Pedale, was insbesondere im Gelände stören kann.

Dem Fuss selbst passt sich der Links geschmeidig an, ist am Schaft dick gepolstert und sitzt gut, sofern der Einstieg reibungslos gelingt. Die sich der Fußform anpassende Mush-Einlegesohle erweist sich bei der Erst- und Zweitbenutzung jedoch als recht widerspenstig und platzraubend, so dass insbesondere Nutzer mit hohem Spann (steilem Fußrücken) wohl oder übel auf andere Einlagen zurückgreifen müssen. Wer von solchen Problemen verschont ist, dessen Fuß ist im Links bestens aufgehoben: Belüftung, Polsterung und Dämpfung lassen ebenso keine Wünsche offen wie die Stabilität.

"Last but not least" bleibt das Design: Mit seiner pechschwarzen Optik ist der Links abgesehen von grellen Schnürsenkeln kein Hingucker. Auf der einen Seite hat sich dieses Design-Understatement nach wochenlangem Test als echter „Schmutzschlucker“ erwiesen. Andererseits wirkt der tadellos verarbeitete Schuh wie er ist: nicht unbedingt formschön, aber höchst stabil. Ermüdungserscheinungen konnten wir in unserem Test, der auch eine ausgiebige Regenfahrt beinhaltete, indes nicht ausmachen. Der "Links" ist seine 125 Euro (UVP) somit durchaus wert, sofern der geneigte Freerider oder Slopestyle-Biker Abstriche beim Design zugunsten der Funktionalität  macht. Wer die Farblosigkeit auf die Spitze treiben möchte, findet im Karton auch noch ein schwarzes Ersatzpaar Schnürsenkel.

Testurteil: Empfehlenswert

 


Veröffentlicht am: 25.06.2013

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