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19.08.2017

 

 

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Golf Variant setzt auf Sportlichkeit und Variabilität

Volkswagen startet mit einem komplett neu entwickelten Golf Variant in den Sommer 2013. Der Allrounder basiert auf dem Golf VII und nutzt damit die Technologien und Vorteile des innovativen modularen Querbaukastens (MQB). Und das bedeutet: weniger Gewicht (bis zu 105 kg), optimiertes Package (plus 100 Liter Stauraum), schärfere Karosserieproportionen, neue Sicherheits- und Komfortsysteme, neue Benzin- und Dieselmotoren (bis zu 15 Prozent sparsamer) sowie neue Fahrwerkstechnologien.

Agiles Handling


Als erster Golf Variant ist der neue Kombi serienmäßig mit der weiterentwickelten elektronischen Differenzialsperre XDS+ ausgestattet, die das Fahrverhalten in Kurven perfektioniert. Darüber hinaus kann der neue Variant erstmals mit der adaptiven Fahrwerksregelung DCC inklusive Fahrprofilauswahl bestellt werden. Der/die Fahrer/in wählt in diesem Fall auf Knopfdruck aus, ob er/sie alternativ besonders komfortabel oder sportlich unterwegs sein möchte. Die mit dem DCC kombinierte Fahrprofilauswahl bietet zudem einen Eco- und Individual-Modus; im Modus Individual können diverse Parameter zu einer persönlich favorisierten Abstimmung konfiguriert werden. Alternativ zum DCC (mit 10 mm tieferer Karosserie) steht darüber hinaus ein klassisches Sportfahrwerk zur Verfügung (minus 15 mm).

Sieben Turbodirekteinspritzer

Im neuen Golf Variant kommen in jeder Leistungsstufe neu ent wickelte Benzin- (TSI) und Dieselmotoren (TDI) zum Einsatz. Alle sieben zur Markteinführung im August angebotenen Motorversionen (Leistungsspektrum von 63 kW/85 PS bis 110 kW/150 PS) sind serienmäßig mit einem Start-Stopp-System und dem Rekuperationsmodus (Umwandlung von kinetischer in elektrische Energie) ausgerüstet. Geschaltet wird der Golf Variant über 5- und 6-Gang-Getriebe. Sechs der sieben TSI und TDI können zudem mit einem 6- oder 7-Gang-DSG kombiniert werden; zwei der Golf Variant TDI werden darüber hinaus optional mit dem Allradantrieb 4MOTION angeboten.

TSI mit 5,0 l/100 km

Die zur Markteinführung erhältlichen neuen Benzinmotoren (TSI, Baureihe EA211) leisten 63 kW/85 PS, 77 kW/105 PS, 90 kW/122 PS und 103 kW/140 PS. Effizient sind alle vier Motoren. Beispiel 1.2 TSI BlueMotion Technology mit 77 kW: Der Kombi verbraucht mit diesem Vierzylinder-Turbodirekteinspritzer nur 5,0 l/100 km, ist bei Bedarf aber bis zu 193 km/h schnell. Selbst der 90-kW-TSI kommt im neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) auf einen Durchschnitts-verbrauch von nur 5,3 l/100 km (DSG: 5,1 l/100 km).

TDI mit 3,9 l/100 km

Ebenfalls extrem effizient treiben die neuen Dieselmotoren (TDI, Baureihe EA288) den Golf Variant an. Das Spektrum reicht hier von 77 kW/105 PS über 81 kW/110 PS bis hin zur 110 kW/150 PS starken Topversion. Für die handgeschalteten 77- und 81-kW-TDI ergibt sich ein Normverbrauch von 3,9 l/100 km; beim 110-kW-TDI sind es 4,2 l/100 km.

100 Liter mehr Stauvolumen

Die Paradedisziplin des neuen Golf Variant ist natürlich die Variabilität. Dank des von 505 auf 605 Liter vergrößerten Stauvolumens (bis zur Rücksitz lehne beladen) bietet der Volkswagen selbst mit fünf Personen an Bord einen beachtlich großen Kofferraum. Bis an die Lehnen der Vordersitze und unter das Dach beladen, wächst das Stau volumen auf 1.620 Liter (Vorgänger: 1.495 Liter).

Variabler Ladeboden

Ausstattungsseitig besitzt der Kombi als Gepäckraumabdeckung nun ein Rollo mit einer zweistufigen Aufrollautomatik; die Abdeckung kann bei Nichtgebrauch ebenso wie die Netztrennwand unter dem Ladeboden verstaut werden. Zudem lässt sich der Ladeboden in der Höhe variieren respektive ganz ausbauen. Praktisch: vier Taschenhaken in den Gepäckraumseitenwänden. Neu konzipiert wurde die nun bequem vom Kofferraum aus zu betätigende Fern entriegelung der Rücksitzlehnen.

Markantes Design

Im Exterieur folgt der 4.562 mm lange Golf Variant (plus 307 mm gegenüber Schrägheck) bis zu den B-Säulen der souveränen Linienführung des Schrägheckmodells. Ab den Fondtüren entwickelt sich dann durch gezielte Modifikationen das eigenständige Design des Golf Variant. Der war von Beginn an ein planmäßiges Mitglied der Baureihe und wurde parallel zum Zwei- und Viertürer entwickelt. Deshalb zeigt der Kombi trotz der direkten Verwandtschaft zu den Schrägheckmodellen in der Silhouette und im Heckbereich eine eigenständige, homogene Linienführung. Den Designern ist es unter anderem gelungen, erstmals die wie die Sehne eines Bogens mit eingesetztem Pfeil gespannte Form der für den Golf so typischen C-Säule auf die D-Säule des Variant zu übertragen; das „dritte“ Seitenfenster in diesem Bereich ist dabei visuell ein Teil der D-Säule. Die neuen, zweiteiligen Rückleuchten des Golf Variant unterstreichen indes die Familienzugehörigkeit zur Baureihe und Marke.

Trendline, Comfortline, Highline

Der Golf Variant wird in den Ausstattungslinien Trendline, Comfortline und Highline angeboten. Wie alle neuen Golf, so ist auch der Variant wie skizziert serienmäßig mit einem Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus ausgestattet. Als erster Kombi seiner Klasse verfügt er zudem über die neue Multi Collision Brake (sie verzögert das verunfallte Fahrzeug automatisch nach einem Erstaufprall). Zur Serienausstattung der Grundversion Trendline zählen darüber hinaus Features wie sieben Airbags, elektrisch einstellbare Außen spiegel, die Außen temperaturanzeige, ECO-Tipps in der Multifunktionsanzeige (verbrauchsbezogene Hinweise, etwa den nächst höheren Gang zu verwenden), das elektronische Stabilisierungs programm, die Höheneinstellung für den Fahrersitz, rundum elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage, die elektronische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion, das XDS+, die Reifenkontrollanzeige Plus (RKA), die asym metrisch teil- und klappbare Rücksitzlehne sowie das Tagfahrlicht.

Optionale Hightech-Details

Auf Wunsch gibt es auch für den neuen Golf Variant das proaktive Insassenschutzsystem. Erkennt dieses System eine potenzielle Unfallsituation, werden automatisch die Sicherheitsgurte für Fahrer und Beifahrer vorgespannt. Liegt eine noch kritischere Situation wie etwa starkes Über- oder Untersteuern mit ESC-Eingriff vor, werden zusätzlich die Seitenscheiben (bis auf einen Restspalt) und das Schiebedach geschlossen. Zu den weiteren neuen Ausstattungsdetails gehören unter anderem der Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion, die automatische Distanzregelung ACC, der Spurhalteassistent Lane Assist, die Müdigkeitserkennung, die Verkehrszeichenerkennung, ein Ergonomiesportsitz (ergoActive Sitz) und eine neue Generation der Info- und Entertainmentsysteme. Viele der optionalen Ausstattungsfeatures werden in Paketen mit zum Teil deutlichen Preisvorteilen angeboten.

 


Veröffentlicht am: 28.06.2013

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