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Das Comeback des klassischen Filterkaffees

Der klassische Filterkaffee ist wieder in“, weiß Barista-Meisterin Nana Holthaus-Vehse und meint damit von Hand aufgebrühten Kaffee, der wie zu Großmutters Zeiten mit Hilfe von Filtertüte und Kaffeekanne oder auch Porzellanfilter zubereitet wird. Um beim Handfiltern den optimalen Geschmack aus dem Kaffeepulver zu lösen und dafür zu sorgen, dass das anregende Getränk auch gut bekömmlich ist, müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden.

Da Kaffee bis zu 98 Prozent aus Wasser besteht, sollte dieses immer frisch und idealerweise gefiltert sein. Wasser mit mittlerem Härtegrad ist die beste Grundlage für einen guten Kaffee. Das kommt am besten aus einem Tischwasserfilter. Holthaus-Vehse empfiehlt dafür den BWT Gourmet-Tischwasserfilter. Dieser und weitere Profitipps der renomierten Kaffee-Expertin garantieren perfekten Filterkaffee-Genuss in Handarbeit:

1. Das Wasser – am besten gefiltert und richtig temperiert


Die Qualität des Wassers, Hauptzutat beim Kaffeebrühen, entscheidet wesentlich über den Geschmack. Der Gourmet-Tischwasserfilter von BWT ist der einzige, der das Wasser mit Magnesium mineralisiert und es zudem von geruchs- und geschmacksstörenden Stoffen, zum Beispiel Chlor, befreit. Aber auch die Temperatur gilt es, zu beachten: Diese liegt für den Handaufguss bei 88 bis 96 Grad Celsius. Weil das Wasser beim Aufgießen langsam abkühlt, sollten Filter und Kanne mit heißem Wasser vorgewärmt werden.
 
2. Der Kaffee – Qualität und Frische entscheiden

Für einen sogenannten „brewed coffee“ eignen sich besonders sortenreine Kaffees. Je frischer die gerösteten Bohnen, umso aromatischer schmeckt der aufgebrühte Kaffee. Für ein optimales Aroma sollten die Kaffeebohnen erst kurz vor dem Brühen gemahlen werden.

3. Der Mahlgrad – am besten testen

Als Faustregel gilt: Für das Handfiltern eignet sich eine mittelgrobe Mahlung am besten. Wer auf der Suche nach dem perfekten Kaffee ist, sollte den genauen Mahlgrad mittels Testaufgüssen ermitteln. Ist der Kaffee zu dünn und läuft sehr schnell durch den Filter, ist das Kaffeepulver zu grob gemahlen. Schmeckt der Kaffee zu stark und bitter, ist der Mahlgrad zu fein gewählt. Richtig gemahlen ist der Kaffee dann, wenn er in einem dünnen Strahl durch den Filter läuft und aromatisch schmeckt.

4. Das Verhältnis von Kaffeepulver und Wasser – reine Geschmackssache

Den einzigen vollkommenen Kaffeegeschmack gibt es nicht. Auf der Suche nach dem persönlichen Lieblingskaffee ist es wichtig, zu experimentieren. Die folgenden Angaben sind deshalb nur Richtwerte:

Tasse     Kaffeepulver (in g)  Wasser (in ml)
2             16                              250
4             34                              500
6             52                              750
8             70                              1.000

5. Der Filter – am besten vorwärmen

Mit Sauerstoff behandeltes Filterpapier enwickelt keinen Eigengeschmack und ist deshalb am besten geeignet. Um auf Nummer sicher zu gehen, den Papierfilter vor dem Befüllen mit heißem Wasser begießen. Beim Einfüllen des Kaffeepulvers darauf achten, dass die Oberfläche eben ist. So kann das Wasser gut hindurchfließen und die Inhaltsstoffe werden gleichmäßig extrahiert.

6. Die Zubereitungstechnik – die Entdeckung der Langsamkeit

Das Kaffeepulver wird von innen nach außen gleichmäßig befeuchtet – Experten sprechen hier von „Blooming“. Nach einer kurzen Wartezeit, in der das Pulver quellen kann, das Wasser langsam und in kreisenden Bewegungen aufgießen, aber nur so viel, dass es etwa einen Zentimeter über dem Kaffeepulver steht. So werden die Inhaltsstoffe gleichmäßig aus dem Kaffeepulver gespült. Das restliche Wasser langsam, aber stetig aufgießen, so lange, bis es vollständig durch den Filter getröpfelt ist. Abschließend den Filterbehälter von der Kanne nehmen, den Kaffee einschenken und genießen.

7. Die Brühzeit – vier Minuten genügen

Die ideale Zubereitungszeit inklusive Brühzeit beträgt zirka vier Minuten. Diese Zeit reicht aus, um die Inhaltsstoffe zu lösen, die für das Aroma und die Bekömmlichkeit des Kaffees sorgen.

 


Veröffentlicht am: 05.07.2013

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