Startseite  

28.07.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Reichweitenangst bei E-Autos nehmen

Elektroautos stoßen in Deutschland auf reges Interesse. Dennoch sind hierzulande davon erst rund 8.500 Fahrzeuge zugelassen. Die Bundesregierung will nach wie vor bis 2020 zwischen Flensburg und Rosenheim eine Million E-Mobile auf die Straße bringen. Derzeit kommen um die 4.000 pro Jahr hinzu. Viele Kunden halten die Fahrzeuge noch für zu teuer und die Infrastruktur in bezug auf das „Tanken“ unzureichend.

Das allergrößte „K.O.“ ist bei den Endkunden die (noch) zu geringe Reichweite der E-Autos. Autobauer, deren Zulieferer und andere Unternehmen basteln weltweit um die besten, effektivsten und wirtschaftlichsten Lösungen. Bis Ende 2014 offerieren die deutschen Hersteller mindestens 16 elektrifizierte Serien-Modelle. „Die deutsche Automobilindustrie treibe ihre Forschung mit aller Kraft voran“, sagt Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). In den kommenden drei bis vier Jahren investierten die Unternehmen rund zwölf Milliarden Euro in die Entwicklung alternativer Antriebe.

Innovative Antriebe

Einer, der in diesem Konzert vorne mitspielt und die Richtung in Forschung & Entwicklung (mit) bestimmt ist der Automobilzulieferer Kolbenschmidt Pierburg (KSPG AG) aus dem baden-württembergischen Neckarsulm. Das international agierende Unternehmen gehört zu den Top 100 der weltweiten Gilde von Automobilzulieferer. Gegenwärtig rangiert der Konzern um Rang 58 in der Hitliste.

KSPG und der Dienstleister FEV aus Aachen vereint ein ehrgeiziges Ziel: sie wollen auf der bevorstehenden 65. Auto-Show IAA (12. bis 22. September 2013) in Frankfurt/Main Besuchern und Fachpublikum die „Reichweitenangst“ bei E-Mobilen nehmen. FEV schafft als international präsentes Unternehmen in der Entwicklung rund um den Antrieb von Kfz.. Die Partner präsentieren demnächst in der Mainmetropole ihre Brückentechnologie, mit der die Reichweite von Elektrofahrzeugen beträchtlich erweitert werden kann. Soeben konnten sich Medienvertreter davon überzeugen, wie weit der Range Extender für E-Mobile bereits fortgeschritten ist.

Versuchsträger Fiat 500

KSPG und FEV wählten als Versuchsträger einen Fiat 500, der bereits umfangreiche Tests durchlief. Automobilhersteller, denen das Fahrzeug vorgestellt wurde, lobten besonders die (fast) unmerkliche Geräusch- und Vibrationsentwicklung des 2-Zylinder-V-Motors mit der FEVcom-Schwingungskompensation. Wegen der speziellen Konstruktion mit aktiver Schwingungskompensation und günstiger Aggregatelagerung weist der Fiat 500 optimale Werte bei NVH (Noise-Vibration-Harshness) auf. Der Eindruck des geräuscharmen elektrischen Fahrens wird beim Anspringen des Range Extenders kaum beeinträchtigt.

Der Range Extender kann flexibel in seiner Betriebsstrategie festgelegt werden. Seine „Betriebsphilosophie“ lassen sich sehr genau für die jeweiligen Einsatzbedingungen optimieren. Die Vorteile des Aggregats: die Batteriegröße, die Kosten der Batterie sowie das entstehende Zusatzgewicht werden verringert. Ferner kann die gewohnte Reichweite ohne lange Ladezeiten unterwegs erzielt werden. So nimmt es dem Autofahrer die „Reichweitenangst“, ein bei der Einführung der Elektromobilität starkes Argument.

KSPG steht bereit

Experten und Gesetzgeber sehen Range Extender als Wegbereiter für die breite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und gehen davon aus, dass es dafür eine ganz neue Gattung sehr kleiner Ottomotoren geben wird. Da diese nur in seltenen Fällen auf die vorhandenen Produktionslinien der Automobilhersteller passen und vermutlich die absehbaren Stückzahlen zunächst nicht sehr hoch sein werden, bieten sich attraktive Möglichkeiten für Zulieferer. KSPG verfügt über ein breit gefächertes Produktportfolio und die nötigen Entwicklungskompetenzen. Das weitgehend universell verbaubare Modul ermöglicht zudem einen positiven Skaleneffekt und eine Begrenzung des Entwicklungs- und Applikationsaufwands.

2-Zylinder-Ottomotor

Das neue Aggregat besteht aus einem Zweizylinder-Ottomotor in V-Bauweise mit einer vertikal stehenden Kurbelwelle und zwei Generatoren mit Zahnradantrieb. Sämtliche Komponenten sind bis auf den Kraftstofftank und den Kühler als einbaufertiges Modul vormontiert. Die stehende Kurbelwelle ermöglicht eine niedrige Bauhöhe, so dass das Modul auch im Unterflurbereich eingebaut werden kann oder in der Reserveradmulde eines Kleinwagens Platz findet. Dies geht mit geringsten Modifikationsaufwand gegenüber dem herkömmlichen Fahrzeugaufbau einher und belässt weitere Optionen für das Fahrzeug-Package und Styling von Kleinwagen.

Brückentechnologie reduziert Kosten

Eine Brückentechnologie wie die des Range Extenders könnte den Einstieg in die Generation batteriebetriebener Fahrzeuge beschleunigen und den Gesetzgeber bei seinen Bemühungen um die CO2-Emissionsreduzierung unterstützen. Der Range Extender ist zudem in der Lage, weitere Einschränkungen elegant aufzulösen: in Temperaturbereichen, in denen die Batterie beim Laden- und Entladen ungünstige Wirkungsgrade durchläuft, kann er Wärme oder Kälte bereitstellen, was letztlich einen weiteren Beitrag zur CO2 Verbrauchsreduktion bedeutet.

Die Profis von KSPG und FEV erwarten das IAA-Publikum in Frankfurt/Main (Halle 8, Stand F04) zu einem intensiven Dialog.

Text:
KSPG/EH
Fotos: KSPG

 


Veröffentlicht am: 18.07.2013

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit