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Morgengruß von Helmut Harff: Fettnäpfchen

Gestern stelle ich an dieser Stelle fest, dass es für mich kein Mysterium mehr ist, warum der Zusammenschluss von DDR und BRD so relativ einfach verlief. Na, damit habe ich was angerichtet. Ich kam kaum noch zu meiner eigentliche Arbeit, so viele Menschen meldeten sich bei mir.

Es gab einige, die mir zustimmten. Sie verwiesen darauf, dass ich vergessen habe, dass die Deutschen in Ost und West eine gemeinsame Geschichte hatten und die gleiche Sprache sprachen. Einer brachte es auf den Punkt, in der er äußerte "Damals haben Deutsche wieder zu einander gefunden".

Doch die Mehrheit wollte mir nicht folgen. Das gilt für DDR-Nostalgiker genauso wie überzeugte Bundesdeutsche. Letzte wehrten sich vehement dagegen, dass Deutschland West gar nicht so verschieden von Deutschland Ost war. Immer wieder wurde darauf verwiesen, dass die Bundesrepublik ja eine Demokratie gewesen sei, die DDR dagegen eine Diktatur. Stimmt, doch das habe ich ja nie bestritten. Doch wurde in der BRD die Demokratie per Anweisung der West-Alliierten und die Diktatur in der DDR per Ukas der Sowjets eingeführt. Wir waren eben bis zur Deutschen Einheit nicht wirklich selbstständig.

Die DDR-Nostalgiker verwiesen auf die vielen sozialen Errungenschaften der DDR. Immer wieder war zu hören, dass es keine Arbeitslosigkeit in der DDR gab. Ich kann versichern, dass es die gab, nur Arbeitslosengeld gab es nicht. Sicherlich bekam jeder einen Job - allerdings auch wenn er den gar nicht wollte. Die Folge war eine innere Immigration, die nicht gerade glanzvolle Arbeitsergebnisse hervorbrachte, um es einmal vorsichtig auszudrücken.

Für mich war schon verwunderlich, wie viele Deutsche in Ost und West augenscheinlich den Vor-Wende-Systemen nachtrauern. Erstaunlich auch die Intoleranz. Aber das scheint etwas zu sein, was ehemalige DDR- und BRD-Bürger wieder eint. Wie sagte ein Gesprächspartner noch gleich: "Wir Deutsche sind immer der Meinung, früher war alles besser. Auch das eint uns".  Dem möchte ich noch hinzufügen, dass die Deutschen in Ost und West damals wie heute vor allem eines wollten und wollen: Das Leben genießen.

Ich mache ich auch und mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein wunderschönes Frühstück. Genießen Sie es!

 


Veröffentlicht am: 07.08.2013

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