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Morgengruß von Helmut Harff: Pushen Grüne Imbissbuden?

Man stelle sich einmal vor, es gibt Tage, an denen wir aus Umweltgründen kein Auto fahren dürfen (gab es schon in den 1970ger Jahren wegen einer Ölkrise), an denen wir aus Solidarität mit Israel nur koscher oder aus Solidarität mit den USA nur Burger essen dürften, an denen wir aus bevölkerungspolitischen Gründen ungeschützten Sex haben müssten.

Wer so etwas fordert, würde die berühmte Geste mit dem Zeigefinger an die Stirn provozieren, wenn nicht gar in der geschlossene Psychiatrie landen.

Andere verrückte Ideen finden dagegen eine ungeahnte mediale Aufmerksamkeit. So wollen irgendwelche Grüne Weltverbesserer den Veggie Day für alle Kantinenbesucher zu einer festen Institution machen. Das mag ja löblich sein, blöd ist es allemal. Noch blöder von den Grünen ist, den fleischlosen Kantinentag zu einem Wahlkampfthema zu machen. Was würden die Salatfraktion sagen, wenn nun jemand fordert, dass es einen grünkramfreien Tag in seiner Kantine geben soll. Oh Gott, so ein umweltvernichtender und tierfeindlicher Unmensch.

Klar, zu viel Fleisch sollte man nicht essen. Wer in der Kantine ständig Currywurst und Pommes rot/weiß oder Schnitzel isst, tut sich nichts Gutes. Wer sich jede Woche die stundenlange Sitzungen grüner  Parteigremien antut, lebt auch nicht gerade gesund. Ich weiß, wovon ich Rede. Ob solche Ideen nur deshalb aufkommen, weil man in den Parteisitzungen nicht mehr rauchen darf? Doch egal, den Menschen vorzuschreiben, wann sie was essen sollen, geht entschieden zu weit, passt aber hervorragend zur genussfeindlichen Bundesrepublik Deutschland.

Ich möchte jedenfalls nicht, dass man mir als mündigen Bürger vorschreibt, was ich wo und wann zu essen habe. Es gibt schon viel zu viele Zwänge, unter den wir immer mehr leiden, die uns krank machen. Wieso sonst steigt die Zahl psychosomatischen Erkrankungen? Wozu noch mehr Zwänge, wie die Sommerloch-Idee einiger profilierungssüchtiger Grüner?

Mir kommt da gerade eine Idee: Vielleicht wollen uns die Grünen gar nicht zu Gemüse-Liebhabern machen (das sind wir doch sowieso). Vielleicht wollen sie die Kantinengänger nur dazu bewegen, einmal die Woche zur Imbissbude um die Ecke zu gehen. Ist der Veggie Day per Dekret die intelligente Form einer Förderung von Imbissbudenbesitzer? Das wäre zumindest geschickter, als einst die Einführung von Steuerprivilegien für Hoteliers durch die FDP. Es gibt schließlich mehr Imbissbudenbesitzer und damit mehr Wähler als Hoteleigentümer.

Ich mache ich mir jetzt mein Frühstück - mit Schinken und Melone.

Ihnen wünsche ich ein wunderschönes Frühstück. Wären Sie für die verpflichtende Einführung des Veggie Day?

 


Veröffentlicht am: 09.08.2013

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