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Morgengruß von Helmut Harff: Geteiltes Ökoland

Vor wenigen Tagen machte ich das, was aktuell in diesem Land Millionen Menschen machen – ich fuhr mit der Bahn von Nord nach Süd. Wie immer arbeitete ich während der Fahrt, doch ab und zu sah ich auch aus dem Fenster.

Da zogen in schöner Regelmäßigkeit  die Masten der der Windparks vorbei. Es müssen tausende sein. Bei so vielen Windrädern, die mal als einzeln, mal in Form von Windparks in der Landschaft rumstehen, fragte ich mich, warum wir überhaupt noch Kern- oder Kohlekraftwerke benötigen. So viele ungeliebte Riesenspargel müssen doch so viel Strom produzieren, dass es billige Energie für alle geben müsste.

Diverse Kilometer und einen Bahn-Kaffee später blickte ich wieder aus dem Fenster. Der Zug hatte längst Jena-Paradies passiert, fehlte mir etwas beim Blick aus dem Fenster des Uralt-ICE etwas. Erst war mir nicht klar, was es ist. Doch dann dämmerte es mir: Es gab keine Windräder mehr. Wollen die  Freistaaten keinen Ökostrom, schoss es mir durch den Kopf. So richtig konnte ich mir das nicht vorstellen, schließlich bekannten sich alle Parteien zum Ausstieg aus der Kernenergie. Aber, kann man jemand glauben, der eine Pkw-Maut für Ausländer gegen jedes EU-Recht und wider besseres Wissens fordert.

Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass die Dächer da draußen in der Sonne glänzten. Was da glänzte, waren keine Blechdächer, sondern Solarzellen. Je genauer ich hin sah, um so mehr stromproduzierende Dächer entdeckte ich. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass fast jedes Dach so eingedeckt war. Dazu kamen viel Solarparks. Besonders gut fand ich die Idee – ich glaube, es war in der Nähe von Nürnberg – wo man einen Schallschutzwall mit Solarpaneelen „tapezierte“.

Doch warum setzt man eigentlich im Norden auf die landschaftsverschandelnden Windräder und im Süden auf Solarzellen? Vielleicht scheint im Süden die Sonne mehr und intensiver. Doch auch den Bergen sollte es doch mehr Wind als in den sandigen Ebenen Brandenburgs geben. Zu einem für mich schlüssigem Ergebnis kam ich nicht. Als Preuße mich ich allerdings neidlos zugestehen, dass mir die südliche Variante der Ökostrom-Produktion besser als die im Norden gefällt.

Nun gehe ich wieder hier im Hotel „Almhof“ im Stubaital frühstücken.

Ihnen wünsche ich ein sonniges und genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 16.08.2013

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