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Morgengruß von Helmut Harff: Leichtsinn am Berg

Viele Menschen, so auch mich zieht es immer wieder in die Berge. Wandern ist wieder in. Abertausende Menschen bevölkern auf mal leichteren, mal beschwerlicheren Wegen die Hänge. An den Bauden bilden sich lange Schlangen und Ruhe findet man fast nur noch am frühen Morgen oder auf wenig begangenen Strecken.

Wandern, auch auf etwas schwierigeren Wegen, kann jeder, der halbwegs fit ist. Die Wege sind zumeist gut in Schuss und an schwierigen Passagen sind Hilfen angebracht. Wandern, so die landläufige Meinung ist deutliche sicherer, als beispielsweise das Baden vor Hawaii. Schließlich sind die wilden Bestien in den europäischen Bergen entweder seit langem ausgerottet oder ziehen sich diskret zurück.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Wie vor einigen Tagen einer Tiroler Zeitung zu entnehmen war, streben in den Österreichischen Bergen jährlich rund 300 Menschen, darunter 100 Wanderer. Wandern, so ist einem Leserbrief von Reinhard Dayer, Bundesgeschäftsführer der Naturfreunde Österreich zu entnehmen, scheint der gefährlichste Bergsport überhaupt zu sein.

Das verwundert nur aus der Ferne. Sieht man sich die Menschen an, die sich da auf den Weg in Richtung Gipfel oder zumindest zur Baude machen, so bekommt man schon manchmal Angst. Da sind Menschen - Männer wie Frauen - unterwegs, die schon beim Treppen steigen in den fünften Stock ein Sauerstoffgerät benötigen. Noch leichtsinniger sind Zeitgenossen, die sich mit normalen Turnschuhen oder gar in Flip-Flops auf den Weg über Stock und Stein machen. Wenn man dann noch sieht, dass viele übergewichtige Menschen auf der Baude Alkohol konsumieren, dann wundert die Zahl der Toten und die wesentlich höher Zahl von Verletzten nicht.

Wie mir unser Wanderführer verriet, setzten einfach zu viele Menschen darauf, dass bei einem Umfall sofort ein Rettungshubschrauber zur Stelle ist. Man hat ja schließlich eine entsprechende Versicherung. Warum die allerdings bei sträflichem Leichtsinn zahlt, verstehe ich nicht. Ich verstehe allerdings auch nicht die Unbedarftheit und den Leichtsinn von "Naturfreunden", die sich auf Bergtouren so ausgerüstet begeben, als ob sie Sonntagsbrötchen holen.

Ich gehe jetzt in Flip-Flops zum Bäcker und mache mir dann mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich noch einen schönen Urlaub und ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 20.08.2013

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