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Morgengruß von Helmut Harff: Handyfahndung

Es gibt immer noch Menschen, die das Handy für eine unsinnige Erfindung halten. Merkwürdigerweise gehören dazu sogar Journalisten. Unter denen gibt es auch einige, die keinen Fernseher haben. Nun gut, auch ich bin nicht immer, will nicht immer über Handy zu erreichen sein. Doch manchmal sorgt das Handy auch für einen gewissen Spaß.

So ging es mir vor einigen Tagen im wunderschönen Stubaital in Tirol (unbedingt hinfahren). Ich ließ auf einer Wandertour mein Handy zum Aufladen im Hotel. Von der Tour zurück checkte ich, ob jemand was von mir wollte. Die Nummer eines Kollegen erschien im Display. Als ihn anrief meldete sich eine Frau und fragte, ob ich G. kenne. Ich bejahte und bekam einen Klos im Hals. Ist ihm etwas passiert, fragte ich. Na ja, nicht wirklich erfuhr ich. Er hat nur (was heißt nur), sein Handy verloren und die Dame am anderen Ende der Leitung hat es gefunden. Sie hat dann die Nummern in seinem Handy durchgewählt. Toll das es solche Mitmenschen gibt! Ich schrieb G. daraufhin eine Mail. Er rief die Finderein an und bekam sein Handy zurück. Die Finderin freute sich über einen großen Blumenstrauß. Schön, dass es Handy und Internet gibt. Er macht das Leben einfacher und manchmal auch bunter.

Was hätten wir eigentlich in einem vergleichbaren Fall vor 20 Jahren gemacht, ging es mir durch den Kopf. Gar nichts. Damals wogen mobile Telefone (den Begriff Handy gab es noch nicht) mehrere Kilo und kosteten Unsummen. Das verlor man einfach nicht. So ist das mit der modernen Technik, die kann man schnell einmal verlieren. Wenn es dann Menschen wie die Berlinerin gibt, ist alles in Ordnung.

In meinem "Fall" ging es nur um ein verlorenes Handy und einen glücklichen Kollegen. In wie vielen Fällen ein Handy Menschen in schwierigen Situationen half, gar Menschenleben rettete, kann man sicherlich nicht einmal schätzen. Ja, Handy können nerven, aber in den meisten Fällen sind sie ein sehr hilfreiches Stück Hightech. Nicht die Technik nervt uns manchmal. Wir sind es, die Schuld daran sind, wenn das Handy stört, wenn wir uns zum Sklaven unsres Mobiltelefons machen. Manchmal kann man es zum Aufladen liegen lassen, manchmal auf Stumm und manchmal sogar ganz ausschalten.

Nun mache mir mein Frühstück. Mal sehen, wer heute so etwas von mir will.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück - ohne nervende Anrufe. Wann legen Sie eigentlich das Handy aus der Hand?

 


Veröffentlicht am: 22.08.2013

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