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22.10.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Nun ist er da...

... der Wahlkampf. Zumindest in den Medien kommt man an ihm genauso wenig vorbei, wie am Sport in der Zeit von olympischen Spielen. Um Sieg oder Niederlage geht es auch jetzt und ganz nebenbei auch darum, wer uns in den kommenden Jahren regieren wird. Ob der Fernseh-Wahlmarathon bei der eigenen Wahlentscheidung wirklich hilfreich ist, muss wohl jeder für sich entscheiden.

Losgetreten wurde der mediale Wahlkampf eindeutig durch das Gespräch - gern als Duell bezeichnet - von Kanzlerin Merkel und Herausforderer Steinbrück. Wobei die vier Moderatoren sich als Sekundanten auch in Szene zu setzen wussten. Überhaupt beobachte ich in den unzähligen talk- und Expertenrunden viele Selbstdarsteller und mehr oder weniger selbst ernannte Experten. Was da gesendet wird, schwankt leider viel zu häufig zwischen dem was auf dem Astrokanal und den längst aus den Programmen verbannten Mittags-Talkrunden von Vera und Co zu sehen ist beziehungsweise war.

Klar nutzen diesen medialen Hype alle Politiker nur zu gern. Dabei stecken vor allem die üblichen Verdächtigen ihre Köpfe in die Kamera. Das reicht von Gysi über Ströbele bis hin zu Brüderle. Die durften gestern zeigen, dass ein flotter Dreier auch im medialen Boxring möglich ist. Allerdings war das Dreier-Treffen wenig erbaulich. Man musste schon ziemlich politinteressiert sein, um sich dem auszusetzen. Drei Alpha-Männchen auf einem Haufen - das gibt nur ein Hauen und Stechen, vor allem dann, wenn die Sekundanten häufig die zuvor ausgemachten Regeln nicht durchsetzen konnten.

Ich bezweifele allerdings, dass die unzähligen Talk- Experten - und Politikerrunden wirklich aufhellendes bieten. Ich bezweifele auch, dass man mit dem medialen Dauerbeschuss Wahlmuffel oder solche, die einfach nicht wissen, wen oder was sie wählen sollen, am 22. September an die Wahlurnen bekommt. Ich befürchte, dass diese Art von Wahlkampf vor allem von den politisch interessierten verfolgt werden. Die gehen (hoffe ich) ohnehin wählen.

Eines haben die Medien allerdings erreicht: Es ist Wahlkampf und selbst der politisch uninteressierteste hat nun irgendetwas davon mitbekommen. Doch reicht das aus, die grassierende Unzufriedenheit mit den Politikern und die wachsende politische Unlust zumindest zu stoppen. Ich hab da große Zweifel.

Weniger Zweifel habe ich daran, dass es jetzt Zeit für mein Frühstück ist.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Ich hoffe, der 22. September ist in Ihrem Kalender dickrot angestrichen.

 


Veröffentlicht am: 03.09.2013

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