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Morgengruß von Helmut Harff: Qual der Wahl

Wir haben Wahlkampf - das ist schon mal erstaunlich oder auch nicht. Schließlich sollen wir am 22. September einen neuen Bundestag wählen. Doch wen soll man wählen? Die Politiker präsentieren sich uns im Fernsehen, in den Print- und Onlinemedien, auf der Straße und auch schon mal an der Haustür.

Dennoch bleibt die Frage, wen wählt man nun eigentlich. Da scheine nicht nur ich so meine Probleme zu haben, wie viele Zuschriften an die Redaktion zeigen. Die Fernseh-Gesprächsrunden zwischen Merkel und Steinbrück oder Stöbele, Gysi und Brüderle scheinen da ebenso wenig, wie die Wahlplakate wenig hilfreich zu sein. Ja, viele bekunden, dass gerade die Fernsehauftritte der Politiker sie eher dazu tendieren lassen, nicht zur Wahl zu gehen. Keine gute Entscheidung, wie ich finde - aber irgendwie verständlich. Das um so mehr, wenn selbst Parteimitglieder so verunsichert sind - wie sie selber schreiben - dass sie nicht einmal mehr wissen, ob sie der eigenen Partei ihre Stimme geben sollen. Wo sind die politischen Kräfte in diesem Land nur hingekommen?

Viel Leser schrieben auch, dass Sie dieses Jahr vor allem strategisch wählen wollen. Damit kommt den Umfragen der Meinungsforscher eine noch größere Bedeutung zu, als sonst. Vielen Zuschriften ist auch zu entnehmen, dass man den Umfragen eher als den Politikern glaubt. Ohnehin lassen viele Leser kein gutes Haar zumindest an den Spitzenkandidaten. Auch die Parteien bekommen ihr Fett weg. In der Kritik stehen aber auch die, die den Wahlkampf organisieren. Zumindest einige Leser sind der Ansicht, dass es schlechter kaum noch geht.

Vieles von dem, was ich da lesen durfte, kann ich unterschreiben oder zumindest nachvollziehen. Was mich wirklich gefreut hat, dass unsere Leser sehr interessiert an der politischen Entwicklung dieses Landes sind. Wenn das der Wahlkampf oder was man so nennt bewirkt hat, ist schon viel gewonnen. Über Politik zu diskutieren, sich mit den Programmen der Parteien und den Aussagen ihres Spitzenpersonals auseinander zu setzen, ist sicherlich nicht immer ein Genuss. Doch wie spricht der gern von mir zitierte Volksmund: "Das Leben ist kein Ponyhof".

Mein Frühstück fällt heute aus. Ich habe Termine auf der Internationalen Funkausstellung, die am 6. September offiziell ihre Pforten öffnet.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück - Wahlkampf  hin oder her.

 


Veröffentlicht am: 05.09.2013

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