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Morgengruß von Helmut Harff: Keine Mails

Menschen wie ich leben von ihren Kontakten, von ihrem Mailverkehr. Mails, dass sind für mich Informationen, Meldungen, Kontakte zu Auftraggebern und Kollegen. Mails, dass sind die Lebensadern, die genussmaenner.de mit Blut - sprich Inhalt - versorgen. Für private Kontakte sind Mails für mich weniger wichtig. Ohne die tägliche Masse von Mails bin ich nur eingeschränkt arbeits- heißt lebensfähig.

Nun passierte es: Ich war fast drei Tage von meinen Mails abgeschnitten. Ein winziger Kommunikationsfehler sorgte dafür, dass ich ein neues Passwort nicht mitbekommen habe. Ich war von der "Blutversorgung" abgeschnitten. Das war nicht wirklich schön, doch ich habe es überlebt.

Diese unfreiwillige Mail-Abstinenz, dieser Mail-Entzug machte mich allerdings auch nachdenklich. Ich bin abhängig von diesem Kommunikationsweg. Ohne Mails kann ich nicht arbeiten, würde es Internetportale wie genussmaenner.de, derbeifahrer.de, geniesserinnen.de, instock.de oder kochenundkuchen.de nicht geben. Mails, dass ist wirklich eine wichtige Lebensader für mich und sicherlich nicht nur für mich geworden.

Ich meine das nicht in Form einer suchtgleichen Abhängigkeit. Privat maile ich eher weniger. Doch geht es um meine Arbeit, so erhalte ich per Mail fast alles, was ich dafür benötige. Über diesen Weg halte ich weltweit Kontakte mit Agenturen, Kollegen und sehr vielen Unternehmen, Destinationen und  zahlreichen anderen Partnern.

Erst, als ich für längere Zeit von meinen Mails abgeschnitten war, merkte ich, wie abhängig ich von der elektronischen Kommunikation inzwischen bin. Das gilt ganz sicher nicht nur für mich, sondern für alle. Man stelle ich vor, der weltweite Mailverkehr würde nur für Stunden unterbrochen werden. Der Schaden wäre vermutlich größer als die im Raum stehende Zahlungsunfähigkeit der USA.

Das die Unterbrechung des Mailsverkehrs möglich ist, daran zweifele ich nicht. Wer immer in der Lage ist, diesen Verkehr weltweit zu überwachen und abzuschöpfen, der ist sicherlich auch dazu in der Lage. Ob sich irgendwo Datenschützer, Anti-Terrorexperten, Wirtschaftsführer und sonstige Experten darüber Gedanken gemacht haben, wie man so ein Horrorszenario verhindern kann? Ich fürchte nicht - zumindest nicht ausreichend. Wie auch, wenn das Internet für die angeblich mächtigste Frau der Welt das Internet noch immer Neuland ist. Wie auch, wenn Verantwortlich sich angeblich nicht vorstellen konnten, dass all unsere Daten von Geheimdiensten weltweit gespeichert werden (können)?

Ich mache mir jetzt mein Frühstück - da kann am Mails kommen was will.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und immer das richtige Passwort bei der Hand.

 


Veröffentlicht am: 08.10.2013

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