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28.07.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Spenden oder...

In Indonesien leiden Hunderttausende Menschen unter den Folgen des verheerenden Wirbelsturms und in Warschau diskutieren Politiker, Umweltschützer und Lobbyisten über den Klimaschutz.

Das ist schon fast pervers, wie beide Ereignisse ineinander greifen. Die Experten zeigen sich relativ einig, dass die Wucht des Wirbelsturms, der Tausende von Toten gefordert haben soll, ein Ergebnis des Klimawandels ist. Selbst beim Klima-Gipfel in der polnischen Hauptstadt streitet man das zumindest vor den Kameras nicht ab. Und doch ist klar, dass die Emissäre in Warschau zu keinem vernünftigen Ergebnis kommen werden.

Doch was ist mit uns? Wir werden wieder einmal aufgefordert, Geld für die vor dem Nichts stehenden Menschen auf der anderen Seite des Globus zu spenden. Ich verstehe nicht, warum die Weltgemeinschaft nicht ohne unsere 5 oder auch 50 Euro in der Lage ist, Menschen in so erbärmlichen Situationen zu helfen. Wo bleibt eigentlich die UNO, wo andere Staaten? Muss es erst wieder eine Spendengala auf irgend einem Fernsehsender geben? Macht so eine Sendung überhaupt Sinn?

Ich glaube das nicht. Sinnvoller wäre wohl, wenn wir alle mehr dafür sorgen würden, dass es nicht zu einer weiteren Klimaerwärmung kommt. Ich will - das wäre als Genussmann auch merkwürdig - hier nicht den Verzicht predigen. Etwas für das Klima zu tun, geht aus meiner Sicht ganz ohne Verzicht. Wir müssen nur etwas bewusster handeln, etwas mehr überlegen. Wenn wir beispielsweise die Wahl haben, eine verpackte oder eine weniger verpackte Ware zu kaufen, dann sollten wir zur der weniger verpackten greifen. Machen das sehr viele Menschen immer wieder, so werden die Verpackungsfetischisten auf ein Zuviel an Verpackung verzichten. Sie wollen ja verkaufen.

Wir sollten auch überlegen, ob wir alle zwei Jahre - wie Statistiken sagen - unsere technischen Geräte austauschen. Das drei Jahre alte Handy, die ebenso alte Kaffeemaschine sehen noch fast wie neue aus und funktionieren auch noch so. Klar, technisch sind sie überholt. Doch brauchen wir immer die neuesten Geräte? Können wir nur so unser Leben genießen? Ich glaube nicht.

Wenn wir einfach etwas bewusster konsumieren, tun wir nicht nur etwas für unsere Umwelt, wir sparen auch schnell einige Hundert Euro. Davon können wir dann auch etwas spenden. Zumindest so lange, bis die Weltgemeinschaft sich zu mindest auf eine Katastrophen-Task force verständigen kann. Das wäre doch ein schönes Ergebnis für den Klima-Gipfel in Warschau.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Ach ja: Meine Brötchen hole ich mir immer im leinenen Brotbeutel. Das spart jeden Tag eine Tüte.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 12.11.2013

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