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Morgengruß von Helmut Harff: Mein Name II

Vor zwei Tagen schrieb ich hier über das Interesse am eigenen Namen. Ich war der Ansicht, dass sich nicht viele Menschen mit dem eigenen Namen und ihrer Familiengeschichte beschäftigen. Ich glaubte ein Thema gefunden zu haben, dass relativ exotisch ist. Ich habe mich wohl geirrt.

Zumindest zeugen diverse Mails und einige Telefonat davon. Vereine, aber auch kommerzielle Anbieter boten mir ihre Dienste an. Danke dafür, auch wenn das manchmal unerlaubte Werbung war. Aber schon interessant, dass man heute mit der Ahnenforschung Geld verdienen kann. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass solche Forschung nicht nur bei Erbfragen in Anspruch genommen wird. Viele "Normalbürger" interessieren sich demnach für ihre Familiengeschichte.

Und die kann wirklich sehr interessant sein. Ich habe in den vergangenen beiden Tagen so manche Familiengeschichte gehört. Ohne hier konkret zu werden, gab es einige, die wirklich interessant waren. Da gab es Geschichten von ausgewanderten Familienangehörigen. Deren Nachkommen kennte man - nur zumeist unter anderen Namen. Ein andere berichtet davon, dass er seine Familiengeschichte über Jahrhunderte zurück verfolgen kann. Er schrieb, dass er mehrere Jahrzehnte benötigt hat und nur dank dem Internet überhaupt so weit gekommen ist.

Ein Mann berichtete, dass er einmal seinen nicht ganz so geläufigen Namen unter den Tätern des Naziregimes gefunden hat. Er wollte wissen, wer das war. Das gelang ihm auch. Er stellte dann fest, dass dieser Vorfahr im gleichen KZ "Dienst" tat, in dem Menschen gleichen Namens, die mit ihm über mehrere Ecken verwand waren, eingepfercht waren.

Für mich hatte mein Artikel auch ein ganz besonderes Ergebnis. Ein Harff aus Brasilien - selbst da gibt es mindestens einen genussmaenner.de-Leser - meldete sich, der kaum etwas von den europäischen Namensträger, dafür viel mehr über die in Brasilien weiß. Demnächst werden wohl einige Dateien über den großen Teich gehen.

Ahnenforschung hat entgegen der Ansicht einiger Kritiker weder was mit Nazismus noch mit Rassenlehre zu tun. Sich seiner Ahnen zu erinnern ist ein menschliches Bedürfnis, dass schon unsere Vorfahren vor Tausenden von Jahren kannten und praktizierten. Ich finde, Ahnenforschung, die Suche nach den eigenen Wurzeln, ist eine interessante Freizeitbeschäftigung.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Dann werde ich versuchen, einige Fragen meines brasilianischen Namensvetters zu beantworten.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Viel Spaß bei  allem, was Sie heute vorhaben.

 


Veröffentlicht am: 16.11.2013

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