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26.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Weihnachtsfeier

Ich liebe Weihnachtsfeiern - eigentlich. Leider habe ich auch schon Weihnachtsfeiern mitmachen müssen, an die man nicht gern erinnert wird. Na ja, wer sich sonst gern zum Kasper macht, wird sein peinlich-exhibitionistisches Verhalten nicht gerade zu so einer Veranstaltung vergessen.

Und doch, Weihnachtsfeiern sind toll. Alle machen sich (hoffentlich) chic, alle sind irgendwie aufgekratzt. Man trifft häufig Menschen, die man nur sehr selten sieht. Man lernt sie mal von einer ganz anderen Seite kennen. Auf Weihnachtsfeiern kann man mit Leuten reden, die ansonsten weniger erreichbar sind.

Spätestens hier beginnen aber auch die zahlreichen Fettnäpfchen, in die man gerade auf einer Weihnachtsfeier treten kann. Wer mit seinem Chef gerade an einem solchen Tag über mehr Gehalt oder einen besseren Posten reden will, liegt völlig schief. Vielfach ist auch zulesen, dass Arbeitsthemen auf einer Weihnachtsfeier nichts zu suchen haben. Das sehe ich nicht so. Es ist einfach nicht zu verhindern, dass man über Themen redet, die einen verbinden. Das kann die Arbeit, die Tätigkeit im Verein oder bei der Freiwilligen Feuerwehr sein. Es kommt nur darauf an, wer sich da gerade zur Weihnachtsgans trifft.

Es ist sicherlich nicht schön, über Kollegen - anwesend oder nicht - zu tratschen oder ein bisschen über sie herzuziehen. Doch sind wir mal ehrlich, wer hat das noch nie gemacht. Irgendwie gehört das zu solchen Feiern. Gern lästert man über das Outfit. Und dafür gibt es leider auch viel zu häufig einen berechtigten Grund. Man sollte sich zur Weihnachtsfeier chic machen. Doch eine Weihnachtsfeier ist weder mit dem Besuch des Opernballs noch mit dem in einem Swingerclub zu verwechseln. Chic ja, Übertreibungen nein.

Vor Übertreibungen sollte man sich auch beim flirten hüten. Klar, warum soll man nicht hier und da ein Kompliment machen. Schließlich ist gegen ein freundliches Wort, ein Lächeln, eine Berührung überhaupt nichts einzuwenden. Heiratsanträge und andere Liebesbeteuerungen haben auf einer Weihnachtsfeier jedoch nichts zu suchen. Hat es zwischen Glühwein und Gänsebraten doch heftig gefunkt, so bewahren sie dennoch Contenance. Die Frage "Zu mir oder zu Dir?" kann man auch diskret klären.

Es gibt sicherlich noch so manches Fettnäpfchen, in das man treten kann. Ist man reingetreten, so haben alle anderen etwas zu Reden. Eines würde ich immer vermeiden wollen: Geschenke. Wenn jemand etwas schenkt, so sollte es derjenige sein, der zur Weihnachtsfeier einlädt: der Chef, der Vereinsvorsitzende oder wer auch immer. Bei Weihnachtsfeiern unter Freunden ist das allerdings anders. Absprachen vor ab können das Tappen in die Fettnäpfchen erheblich verringern.

Doch das waren eigentlich viel zu viel Bedenken. Ich finde, man sollte einfach Spaß an einer Weihnachtsfeier haben, sie in vollen Zügen genießen. Die gibt es schließlich nur einmal im Jahr.

Ich freu mich auf meine Weihnachtsfeier.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und eine tolle Weihnachtsfeier, an die Sie sich noch gern erinnern.

 


Veröffentlicht am: 07.12.2013

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