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28.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Sag mir...

... wo die Männer sind? Eigentlich müsste mit Blick auf die neue Bundesregierung fragen: Sag mir, wo die Männer bleiben? Nein, mir ist ziemlich egal, wie viele Frauen im Bundeskabinett sind. Von mir aus können wir nur von Frauen regiert werden. Mir ist völlig egal, wer da die Bundeswehr zum xten Mal reformiert und in alle Welt schickt.

Da ist so, weil ich der Überzeugung bin, dass es ziemlich egal ist, ob eine Frau oder ein Mann an der Regierungsspitze steht. Waren Katharina die Große, Maria Theresia, Golda Meir oder Margaret Thatcher bessere oder schlechtere Herrscherinnen als ihre männlichen Kollegen? Ich glaube nein.

Doch es sind, wie schon gesagt, nicht die Frauen in der Regierung, es ist die Regierung, die mich aufregt. Es ist die Tatsache, dass Manuela Schwesig als Familienministerin erneut für ziemlich viele Menschen, wie Kinder, Frauen und Senioren zuständig ist. Und wir Männer? Weiterhin beschäftigt sich nur das Verteidigungsministerium und damit Frau von der Leyen mit dem Thema Mann. Die hat schon angedeutet, dass ihr die Frauen in Uniform sehr am Herzen liegen. Und die Männer?

Männer brauchen augenscheinlich keine Lobby. Vielleicht stimmt das sogar. Wir können uns selber helfen, netzwerken seit Jahrtausenden. Wir Männer wissen, dass wir allein weder das Mammut noch den Vorstandposten erjagen können. Nicht einmal Abteilungsleiter wird man "nur so".

Dann ist doch alles gut, könnte man meinen. Nein, nichts ist gut. Wir leben im 21. Jahrhundert. Da sollte Gleichberechtigung kein Streitthema mehr sein. Und doch definiert die Politik Männer und Frauen, aber auch jüngere und Senioren immer wieder auseinander. Da ist  eine wirkliche Gleichberechtigung ein eben solcher Wunschtraum wie eine Welt ohne Waffen. Es wäre schön, aber...

Die Hintenanstellung der Männer durch die Politik ist, davon bin ich überzeugt, für die Frauen kontraproduktiv. Männer bleiben, bewusst oder unbewusst, in ihrer Wagenburgpolitik verhaftet. Frauen als hilfreiche Ergänzung oder als prestigeträchtige und gut aussehende Aushängeschilde ja, mehr aber auch nicht. Das kann Frau nicht wollen. Männer sollten es ebenfalls nicht wollen. Ich verstehe nicht, warum das die Frauen in dieser Republik nicht erkennen. Ich verstehe auch nicht, warum sich Männer so behandeln lassen. Ich verstehe ebenfalls nicht, warum es ein Ministerium gibt, dass sich schon mit seinem Namen gegen das Gleichheitsgebot im Grundgesetz stellt.

Ich wünsche mir kein Familien- sondern ein Menschenministerium. Eines, dass sich um alle Bürger und Bürgerinnen dieses Landes kümmert, egal welchen Geschlechts sie sind, in welchem Alter und Familienstand sie sich gerade befinden. Man überlege sich einmal, wie oft sich die Zuständigkeit von Frau Schwesig für einen Mann in den nächsten vier Jahren ändern kann. Erst ist sie für ihn als Familienvater zuständig. Dann endet die mit seiner Scheidung. Dann erfolgt sein Eintritt in das Rentealter und schon kümmert sich die SPD-Frau wieder um ihn. Irre oder nicht?

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Vielleicht schreibe ich nach her eine Bewerbung als Männerbeauftragter der Bundesregierung.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Würden Sie meine Bewerbung unterstützen?

 


Veröffentlicht am: 17.12.2013

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