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Morgengruß von Helmut Harff: Selbstbewusste Männer

Vor einigen Tagen bemängelte ich hier, dass unsere Regierung weiterhin die Männer links liegen lässt. Eigentlich schön, dass der genussmaenner.de-Slogan "Das Online-Magazin für die größte Randgruppe der Gesellschaft" noch immer stimmt. Dank Merkel und Co. müssen wir dran nichts ändern.

Eigentlich sehen das auch viele unser Leser so. Sie meinten, dass wir Männer niemand in der Regierung  benötigen. Sie finden es gut, dass es da in Berlin niemand gibt, der sie bevormunden, sie beamtshandeln will. Wir Männer, so der allgemeine Tenor, brauchen und wollen das nicht. Wir bekommen unser Leben auch so ganz gut in den Griff.

Einige Herren sind sogar der Ansicht, dass es auch kein Ministerium braucht, dass sich um die Frauen "kümmert". Das ist alles andere als böse gemeint. Die Schreiber sind vielmehr der Ansicht, dass Frau im 21. Jahrhundert so selbstständig ist, dass sie keine ministeriale Hilfe benötigen.

Allerdings gab es auch mehrere Meinungsäußerungen, die auf noch immer bestehende Probleme wie die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen hinwiesen. Ja, die gibt es. Das ist auch nicht gut, doch alle, die sich in der Politik um Frauen "kümmerten", haben daran nichts geändert. Wieso also Menschen bezahlen, die einfach ihren Job nicht machen?

Einige Männer unterstützen meine "Bewerbung" als Männerbeauftragten. Sie gaben mir vor allem auf den Weg, mich dann für eine Gleichberechtigung zwischen Vätern und Müttern einzusetzen. Hier, so war mehrfach zu hören und zu lesen, herrsche noch immer eine Diskriminierung des Mannes vor. Auch die Zahlung von Unterhalt an einen geschiedenen Ehepartner sollte ich sehr schnell in Angriff nehmen. Das man für den Unterhalt der Kinder aufkommt, ist für Männer (hoffentlich) selbstverständlich. Die ehemalige Ehefrau  finanzieren zu müssen, halten viele dagegen für ungerecht.

Ein Vorschlag hat mir gut gefallen. Ein Leser meinte, dass Mann nur dann zahlen muss, wenn er zuvor mit seiner Frau schriftlich vereinbart hat, dass sie nicht arbeiten gehen soll. Noch weiter ging eine andere Meinungsäußerung. Der Leser war der Ansicht, dass Mann, der eine arbeitende "Nicht-nur-Hausfrau" gar nicht schätzt, ein Gehalt mit allen Sozialabgaben an die Hausfrau zahlen muss. Wird die nach einer Trennung "entlassen", bekommt die Frau ganz normal Arbeitslosengeld. Es gibt schon einige interessante Ideen, um die ich mich als Männerbeauftragter kümmern müsste.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Vielleicht rufen ja die Kanzlerin oder die Familienministerin an, um mit mir über meinen zukünftigen Job zu sprechen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Noch bleiben übrigens vier Tage, um ein mit viel Überlegung ausgesuchtes Weihnachtsgeschenk für die beste Frau der Welt zu kaufen.

 


Veröffentlicht am: 20.12.2013

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