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Morgengruß von Helmut Harff: Krach bum

Um es gleich zu sagen, ich liebe Feuerwerk. Vor allem ganz große, so wie zur Pyronale oder eben zu Silvester. Meistens sehe ich mir das Höhenfeuerwerk in Berlin an. Wenn ich nicht am Brandenburger Tor bin oder vielmehr sein muss (mir ist das zu voll), suche ich mir eine Location, von der aus ich das Spektakel bewundern kann. Dieses Jahr hoffe ich darauf, dass es hier im Riesengebirge keinen Nebel gibt und ich das Feuerwerk über Spindlermühle genießen kann.

Ich gehöre allerdings nicht zu den vielen Menschen, die sich Silvester selber als Feuerwerker betätigen. Das hat nichts mit Geiz zu tun. Ich gehöre auch nicht zu denen, die sich den Spaß durch selbst ernannte Gutmenschen vermiesen lassen. Ich bin kein Fan von der jährlichen Aktion „Brot statt Böller“. Wieso soll ich, sollen wir, auf den einmaligen Spaß am Silvesterfeuerwerk verzichten? Ich sehe keinen Sinn darin. Wenn ich anderen Menschen helfen will, dann mache ich das aus dem Bewusstsein heraus, dass meine Hilfe sinnvoll ist. Hilfe soll auch mit mir etwas machen. Doch deshalb verzichten? Nein, ich halte das für keinen guten Weg – zumindest für mich.

Doch es gibt noch andere Silvesterbräuche, die mir sehr gut gefallen. So habe ich schon Weintrauben essen nach Zeit trainiert. Die Spanier haben den Brauch, zu jedem der zwölf mitternächtlichen Glockenschläge, die das neue Jahr einläuten, eine Weintraube zu essen und sich dabei etwas zu wünschen.  Klingt einfacher als es ist. Schließlich ist das Glück im kommenden Jahr nur hold, wer jede Sekunde eine Traube verspeist. Vorsicht, es gab schon Erstickungstote.

Wesentlich ungefährlicher ist der Brauch, an Silvester rote Wäsche zu tragen. Das zelebrieren seit einigen Jahrzehnten die Italiener. Ob die sich irgendwann in der Nacht gegenseitig zeigen, dass sie rote  Dessous tragen? Ein kaum zu toppender Brauch und eine Geldausgabe, die nachhaltiger als die für Feuerwerk oder Weintrauben ist. Rote Boxershorts oder Slips kann Mann auch das Jahr über tragen. Da kann es dann auch häufiger krach bum machen.

Nun wartet mein Frühstück im Hotel „Hanicka“ hier in Spindlermühle.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Bitte warten Sie mit krach bum (ich meine das Feuerwerk) noch bis zur Silvesternacht.

 


Veröffentlicht am: 29.12.2013

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