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Morgengruß von Helmut Harff: Sport ist Mord

... stellte der ehemalige englischen Premierminister Winston Churchill fest

Sport soll gesund sein - auch im Winter. Doch wie sieht es in der Realität aus? Da liegt Ex-Formel1-Fahrer Michael Schuhmacher nach einem Skiunfall im Koma und die Kanzlerin regiert wie einst Kaiserinnen und Zarinnen Deutschland und Europa vom Bett aus. Ob sie ihre Minister und Vertrauten auch im Himmelbett liegend empfängt?

Das Wintersport-Unfälle sogar politische Karrieren beenden kann, zeigte der "Fall Althaus". Einst Ministerpräsident Thüringens, verlor er nach einem verschuldeten Skiunfall mit Todesfolge sein Amt.

Linke-Aushängeschild Gregor Gysi verwies gerade darauf, dass er im vergangenen Winter ebenfalls einen Ski-Unfall hatte. Schön seine Einladung an die Sportinvalidin Merkel, gemeinsam über altersgerechte sportliche Betätigungen nachzudenken. Lobenswert, auch wenn er im gleichen Atemzug verkündet, auch aktuell sich wieder die Bretter unterschnallen zu wollen.

Doch die Promis sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Wenn man wie ich gerade in einem Wintersportort durch die Straßen schlendert, sieht man an fast jeder Ecke jemand mit geschienten Gliedmaßen. Die, die man sieht, sind ja noch die harmloseren Fälle. Doch muss das sein? Wintersport, aber auch das Wandern und Kraxeln in den Bergen sind unfallträchtig. Ja, auch beim Marathon, gibt es Tote. Doch das sind deutlich weniger, als auf den Pisten und Loipen.

Was treibt Menschen im Urlaub auf die Bretter, die das ganze Jahr diese in die Ecke stellen? Man kann es eben einfach machen. Niemand fragt einen, ob man überhaupt die Voraussetzung dafür hat. Selbst auf den Golfplatz darf man nur mit einer Platzreife. Schlägt man hier daneben, leidet zumeist nur der Rasen. Doch die vereisten Pisten und nicht immer einfach zu fahrenden Langlaufstrecken sind für sportliche Nieten genauso offen, wie für Profis. Komisch, warum ist das beim Biathlon nicht so? Nur weil geschossen wird? Ich halte angetrunkene und/oder wenig erfahrene Skiläufer für viel gefährlicher, als Schützen im Baíathlon-Stadion.

Ich frage mich auch, wer bezahlt eigentlich für die Vielzahl von Sportunfällen. Klar, Schuhmacher, Merkel oder Gysi sind wahrscheinlich privat versichert und zahlen viel Geld in das System. Doch bei Otto Normalverbraucher? Das zahlen wir alle - vom Sportschauseher bis zum Pistenrowdy. Doch warum soll ich dafür zahlen, dass andere Menschen sich beim Sport überschätzen? Ich finde, wer sich in Gefahr begibt, soll auch für mögliche Schäden selber vorsorgen.

Ich wünsche allen, die ihren Winterurlaub verletzt beenden mussten, gute Besserung.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Passen Sie auf sich auf. Schnee kann hart wie Beton sein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Kanzlerin.

 


Veröffentlicht am: 07.01.2014

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