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Transsyberia Rallye 2008 - Rückblick

Mehr als 7.200 Kilometer durch unwegsames Gelände und über endlose Schotterpisten haben die Teams vom Roten Platz in Moskau bis zum Ziel in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator zurückgelegt. Die insgesamt elf Wertungsprüfungen der wohl härtesten Marathonrallye für seriennahe Offroad-Fahrzeuge wurden allesamt von Porsche-Teams gewonnen. Im Folgenden werden die Ereignisse der vergangenen 14 Tage in Russland und der Mongolei zusammengefasst:

1. Etappe: Moskau – Vladimir (48 Kilometer)
Den Auftaktsieg sicherte sich das Team Portugal mit Pedro Gameiro und Pedro Figueiredo. Mit einer fehlerlosen Fahrt navigierten sie ihren Cayenne S Transsyberia durch die erste Wertungsprüfung, die von starken Regenfällen geprägt war. Einige Piloten kämpften sich gleich mehrere Stunden durch die russischen Wälder, da sie von der richtigen Route abgekommen waren oder sich auf dem extrem matschigen und rutschigen Waldboden festgefahren hatten.

2. Etappe: Vladimir – Kazan (58 Kilometer)
Bei der zweiten Prüfung durch ein großes Lindenwaldgebiet holten Armin Schwarz und Andi Schulz die Tagesbestzeit und feierten den ersten von insgesamt sechs Etappensiegen. Mit lediglich fünf Sekunden Rückstand sicherte das russische Porsche-Team mit Denis Levytov und Sergey Talantsev den zweiten Platz vor den Spaniern Pau Soler und Laia Peinado.

3. Etappe: Kazan – Ekaterinburg (10 Kilometer)
Für einen Erfolg auf heimischen Boden sorgt das Team Russia 2 mit Sergey Kvashnin und Alexey Pavlovskiy bei der dritten Wertungsprüfung von Kazan nach Ekaterinburg. Auf der mit zehn Kilometer kürzesten Prüfung der gesamten Rallye über eine schnelle Schotterpiste, die mit großen Pfützen, Bodenwellen und einigen Kuppen gespickt war, ließen sie das italienische Team um Antonio Tognana und Carlo Cassina sowie das deutsche Duo Schwarz/Schulz mit jeweils 21 Sekunden hinter sich.

4. Etappe: Ekaterinburg – Tjumen (21 Kilometer)
Aufgrund starken Gewitterregens musste die vierte Wertungsprüfung abgesagt werden. Der lehmige Boden war so stark aufgeweicht, dass selbst die extrem geländegängigen Notarzt-Spezialfahrzeuge steckengeblieben wären. Aus Sicherheitsgründen entschied der Veranstalter, die Prüfung nicht zu starten.

5. Etappe: Tjumen – Omsk (50 Kilometer)
Das Team Germany 1 um Schwarz/Schulz schlug bei der vierten Etappe in der Nähe der sibirischen Stadt Omsk erneut zu. Den zweiten Rang belegte das Team Qatar mit Adel Abdualla und Norbert Lutteri vor Tognana/Cassina. Für zwei Porsche-Teams bedeutete diese Wertungsprüfung allerdings das vorzeitige Aus: Kees Nierop und Laurance Yap (Team Canada) gaben auf, da sich ihr Cayenne nur noch im sechsten Gang fahren ließ. Für Martin Rowe und Richard Tuthill (Team Great Britain) endete die Rallye nach 29 Kilometern dieser Prüfung, da ihr Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache abbrannte.

6. Etappe: Omsk – Novosibirsk (78 Kilometer)
Pech hatte Armin Schwarz bei der fünften Wertungsprüfung der Transsyberia Rallye: Mit der erneuten Bestzeit machte sich der ehemalige Rallye-Europameister zunächst selbst das schönste Geschenk zum 45. Geburtstag. Jedoch verhängte der Veranstalter einen Tag später gegen drei Porsche-Teams nachträglich eine 30-minütige Zeitstrafe. Die Teams waren zum vorgesehenen Termin nicht in ihrer Startposition, nahmen jedoch die Prüfung innerhalb des gültigen Zeitfensters in Angriff. Dies ist im Reglement nicht verboten. Dennoch interpretierte der Veranstalter dies als unsportliches Verhalten und bestrafte die Teams Germany 1, Germany 3 und USA. Unglücklich verlief die fünfte Prüfung auch für die bis dahin führenden Portugiesen Gameiro/Figueiredo. Sie hatten Probleme mit der Navigation und fielen auf den vierten Gesamtrang zurück. Noch schlimmer traf es das italienische Team Tognana/Cassina, das nach einem Unfall ausschied.

7. Etappe: Novosibirsk – Kosh Agash
Die ursprünglich geplante siebte Wertungsprüfung musste abgesagt werden, weil aufgrund des Unfalls der Italiener nur ein Rettungsfahrzeug zur Verfügung stand.

8. Etappe: Kosh Agash – Ölgiy
Als neue Führende im Gesamtklassement überquerten Said Rashid Al Hajri und Tim Trenker (Team Middle East) die Grenze in die Mongolei. Dahinter folgten Christian Lavieille und Francois Borsotto (Team France) als Zweitplatzierte sowie Pedro Gameiro und Pedro Figueiredo auf Rang drei.

9. Etappe: Ölgiy – Manhan (282 Kilometer)
Nach der ersten Wertungsprüfung in der Mongolei über 282 extrem anspruchsvolle Kilometer übernahmen die beiden Franzosen Lavieille/Borsotto mit einem zweiten Platz die Führung in der Gesamtwertung. Den Etappensieg sicherten sich Pau Soler und Laia Peinado (Team Spain). Schwarz/Schulz mussten sich mit dem dritten Tagesrang begnügen. Das bis dahin führende Team Middle East um Al Hajri/Trenker schied nach einem Unfall aus.

10. Etappe: Manhan – Darvi (233 Kilometer)
Tags darauf bauten Lavieille/Borsotto die Führung mit ihrer ersten Tagesbestzeit auf der Strecke von Manhan nach Darvi aus. Die Route führte über eine Mischung aus anspruchsvollen Trial-Passagen und schnellen Schotterpisten. Den zweiten Rang holten sich die Portugiesen Gameiro/Figueiredo vor dem Team USA mit Ryan Millen und Colin Godby.

11. Etappe: Darvi – Altay (280 Kilometer)
Auf der nächsten Etappe bewiesen erneut Schwarz/Schulz ihr Können und waren zum vierten Mal die Schnellsten. In ihrem Porsche Cayenne Transsyberia S distanzierten sie ihre direkten Konkurrenten in der Gesamtwertung deutlich und verbesserten sich von Platz drei auf zwei. Mit mehr als vier Minuten Rückstand auf die Tagesbestzeit kam das Team Germany 3 mit Lars Kern und Daniel van Kan ins Ziel. Den dritten Rang sicherten sich die Franzosen Lavieille/Borsotto.

12. Etappe: Altay – Bayanhongor (407 Kilometer)
Auf der längsten Wertungsprüfung der gesamten Rallye zeigten Schwarz/Schulz eine fehlerlose Vorstellung. Das Duo gewann vor Soler/Peinado (Team Spain) und Abdulla/Lutteri (Teasm Qatar) und verkürzte den Rückstand auf die führenden Franzosen auf rund 25 Minuten.

13. Etappe: Bayanhongor – Mongol Els (220 Kilometer)
Viele Wasserdurchfahrten erwarteten die Teilnehmer bei der vorletzten Prüfung. Das Team Germany 1 musste dabei einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Aufgrund eines Elektronikproblems verloren Schwarz/Schulz mehr als eine Stunde und fielen auf den dritten Gesamtrang zurück. Den Tagessieg sicherten sich die Spanier Pau Soler und Laia Peinado.

14. Etappe: Mongol Els – Ulan Bator (87 Kilometer)
Trotz einer spannenden Aufholjagd in den Tagen zuvor reichte der letzte Etappensieg dem Duo Schwarz/Schulz nicht mehr zum Sprung an die Spitze. Nach den mehr als 7.200 Kilometern triumphierte schließlich das französische Porsche-Team mit Christian Lavieille und Francois Borsotto (Foto) vor dem Team Spain mit Pau Soler und Laia Peinado. Armin Schwarz und Andi Schulz belegten den dritten Gesamtrang.

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Veröffentlicht am: 30.07.2008

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