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Aufgespießt: Rudigramm für Heinzelmännchen

(Helmut Harff / Chefredakteur) Es gab Zeiten, da mussten die Menschen viele Dinge nicht machen. Vieles übernahmen die Heinzelmännchen. Das muss so gewesen sein, wieso sonst bevölkern die kleinen und zumeist hilfreichen und freundlichen Wesen so zahlreich unsere Sagen- und Märchenwelt. Doch heutzutage gibt es wohl keine Heinzelmännchen oder sonstigen kleinen Helfer mehr, die uns das Leben erleichtern. Glaubt man den Sagen und Märchen, so haben unsere Vorfahren diese verärgert. Nun müssen wir selber Hand anlegen.

Heute sind es viele Unbekannte, die Arbeiten übernehmen, die einst die Heinzelmännchen erledigten. Sie stehen in aller herrgottsfrühe auf oder beginnen ihre segensreiche Tätigkeit, wenn wir allmählich ans zu Bett gehen denken.

Ich habe mir in den vergangenen Tagen einmal angesehen, was hinter den Kulissen eines Ski-Ressorts wie Laxx so los ist. Ich bin mit noch müden und etwas introvertierten Pistenraupen-Fahrern mit der ersten Gondel um 4 Uhr früh (von wegen Journalisten schlafen bis 10 Uhr) auf den Berg gefahren und begleitete einen drei Stunden auf seine Fahrt durch die Dunkelheit. Ich wurde seekrank von der Schaukelei und ziehe vor diesen Jungs, die eigentlich nichts weiter wollen als Snowboard fahren, tief meinen Hut (oder Helm).

Noch vor Sonnenaufgang sprach ich am Tag zuvor mit dem Meister des Wassers am Rande der Piste. Er sorgt mit seinen Mitarbeitern dafür, dass die Pisten technisch beschneit werden, wie es richtig heißen muss. Das wir auch auf der höchst gelegenen Baude Trinkwasser haben und das Brauchwasser nicht einfach den Berg herunter läuft, dafür sorgen seine Mannen ebenfalls - und das rund um die Uhr.

Zu einer deutlich christlicheren Zeit informierte mich Christoph Schmidt, bei der Laaxer Gesellschaft Weisse Arena Gruppe für die Nächtigungen und die Gastronomie zuständig, darüber, was notwendig ist, damit wir nicht hungrig Ski oder Snowboard fahren müssen und ungemachte Betten vorfinden. Hunderte dienstbare hilfreiche Menschen sind für uns rund um die Uhr im Einsatz.

Klar ist das ihr Job und sie werden dafür auch bezahlt. Doch hin und wieder vergessen wir nur zu gern, die Leistungen und die Hingabe dieser Menschen zu würdigen. Die älteren wissen sicherlich noch, was ein Rudigramm ist. Nun will ich nicht singen (wäre nicht schön) und doch ein Loblied anstimmen. Ein Loblied für alle die Heinzelmännchen, die uns nicht nur den Urlaub angenehmer machen.

Noch einen Hinweis an alle einst so hilfreichen Heinzelmännchen: Last Euch doch mal wieder sehen und redet mit uns. Ja, wir sind nicht immer nett zu hilfreichen Händen. Und doch, vielleicht können wir es ja noch einmal miteinander versuchen - wenigstens ihr und ich.

 


Veröffentlicht am: 20.01.2014

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