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Langeweile? Kühlschrank auf!

Fünf Tipps gegen Essen aus Langeweile

Mit diesem Verhalten befinden sich Langeweile-Esser in guter Gesellschaft. Laut einer Umfrage der DAK(1) essen fast ein Viertel der Befragten aus Langeweile und nicht, weil sie Hunger haben.

„Essen in ruhigen Zeiten ist oft auch ein Zeichen für übermäßigen Stress. Der Wunsch nach Leckereien kann jetzt wachsen, da sie zur Entspannung beitragen", erklärt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Eine solche Verhaltensweise kann sich langfristig auf der Waage bemerkbar machen. Mit den Tipps aus dem Nestlé Ernährungsstudio lassen sich die Gewohnheiten ändern.

Tipp 1: Essgewohnheiten dokumentieren

Wer seine Gewohnheiten ändern will, muss sich zunächst seines Verhaltens bewusst werden. Dabei hilft ein Ernährungstagebuch wie es der Nestlé Ernährungs-Coach bietet. In diesem werden für einen bestimmten Zeitraum die Essgewohnheiten dokumentiert. Daraus lässt sich ablesen, ob es die Langeweile ist, die zum Essen verführt.

Die Antworten auf folgende Fragen sind eine gute Basis zur Verhaltensänderung.

· Habe ich mich heute gelangweilt?

· In welcher Situation kam Langeweile auf und warum?

· Habe ich in dieser Situation etwas gegessen?

· Hatte ich wirklich Hunger?

· Hätte ich mir die Langeweile vielleicht auch anders vertreiben können?

· Welche Möglichkeiten hätten sich in dieser Situation angeboten?

· Würde ich mich besser fühlen, wenn ich nichts gegessen, sondern etwas anderes getan hätte, um mir die Langeweile zu vertreiben?

Tipp 2: Wohlfühlliste erstellen

„Oft werden Kinder mit Essen und Leckereien getröstet und Ärger sowie Langeweile so vertrieben", erklärt Dr. Elke Arms. Auch wenn sich diese Verhaltensweisen im Erwachsenenalter verfestigt haben, ist es nicht zu spät, umzulernen. Eine Liste mit den Lieblingsaktivitäten fasst Alternativen zum Langeweile-Essen zusammen. Wie wäre es mit einem spannenden Buch, einem Einkaufsbummel, der Lieblingsmusik oder Freunde zu treffen und zu telefonieren oder sich in einem Verein zu engagieren? Je öfter bei Langeweile eine Aktivität aus der Wohlfühlliste unternommen wird, desto schneller wird das neue Verhalten zur Routine. Essen aus Langeweile gehört dann bald der Vergangenheit an.

Tipp 3: Sich kreative Wünsche erfüllen

Bei Langeweile sorgen auch ein Pinsel oder Musik für die richtige Ablenkung, um nicht zum Essen zu greifen. Das Angebot an Mal-, Zeichen- und Fotografiekursen ist groß. Musikschulen freuen sich über neue Mitglieder und bieten teilweise auch Schnupperkurse an. Wer gerne singt, für den ist vielleicht ein Chor das Richtige. Wer gerne seine erlebten Geschichten mit anderen teilt, kann seine Gedanken in einem Tagebuch oder einem Internet-Blog niederschreiben.

Tipp 4: Kunst hautnah erleben

Für Kunst- und Kulturinteressierte sind Museen, Theater, Philharmonie, Oper, Musical oder Tanz eine willkommene Abwechslung. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Kunst lässt sich auch sehr gut gemeinsam erleben und bietet ein Gesprächsthema für den Austausch mit Freunden – Langeweile kommt so nicht mehr auf.

Tipp 5: Sprachtalent entdecken

Der nächste Urlaub steht bald an? Dann ist das der perfekte Moment, um die fremde Sprache zu lernen. Wer sich in seinem Urlaubsland gut verständigen kann, entdeckt das Land einfacher und kommt mit den Bewohnern in Kontakt. Sprach- und Volkshochschulen bieten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Für Autodidakten gibt es CDs mit Begleitbüchern, Audiosprachkurse mit Musik, Reise- und Sprachführer für das Urlaubsland, Sprachkalender mit Übungen, Rätseln und Landeskunde sowie Bücher mit Redewendungen und Wörtern für jede Reisesituation.

Quelle: (1) Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, Berlin und Dortmund, im Auftrag der DAK, 2000

Foto: Ariwasabi - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio

 


Veröffentlicht am: 22.01.2014

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