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27.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: auweia

Wo ist sie geblieben, die Zeit?

Gestern entdecke eine Bekannte bei mir noch etwas von meiner Weihnachtsdekoration. Ich hatte den Leuchter glatt übersehen. Das ist ja nun wirklich kein Beinbruch. Etwas geschockt war ich, als sie meinte, ich könne den ja stehen lassen, denn in elf Monaten sei ja schon wieder Weihnachten.

Stimmt, heute in elf Monaten feiern wir schon wieder Weihnachten. Ist das Jahr wirklich schon wieder fast einen Monat alt? Ja, so ist es. Auweia, dachten wir. Gleich kam die Frage auf, wie schnell doch die Zeit vergeht. Die nächste war, ob es nicht so sei, dass die Zeit immer schneller vergeht. Diese Fragen kommen mir seit Jahren in den Sinn. Beantworten kann ich sie mir nicht.

Ich weiß nicht, ob meine, ob unsere Welt wirklich schneller geworden ist, so wie es gern behauptet wird. Formal sicherlich nicht. Schließlich hat jeder Tag noch immer 24 Stunden und das Jahr mit Ausnahmen 365 Tage. Gefühlt ist das schon etwas anderes. Da scheint man immer weniger Zeit zu haben. Gern wird das den neuen technologischen Möglichkeiten in die Schuhe geschoben.

Doch sind Smartphone und Computer wirklich Herr über unsere Zeit? Ich glaube es nicht. Schließlich liegt es an uns, ob wir wirklich ständig per Smartphone mit aller Welt verbunden sind. Wir sind es, die jede Minute unseres Lebens verplanen. Wir hetzten durch die Tage, Wochen und Monate. Wir sind es, die unser Leben immer schneller ablaufen lassen.

Und doch, dass ist maximal die Hälfte der Wahrheit. Ich bemerke an mir seit Jahren, dass mir die Zeit unter den Fingern zerrinnt. Die Zeit, in der ich meine Wünsche, meine Sehnsüchte noch in die Tat umsetzen kann, wird immer knapper. Die einen Wünsche bleiben solche, weil ich sie einfach körperlich nicht mehr umsetzen kann. Für einige fehlen mir die Mittel und andere bleiben wohl einfach eines - Wünsche.

Ja, die Zeit, die einem bleibt, ist nun mal mit fast 60 deutlich begrenzter, als mit 20 oder 30. Da ist für mich schon ein auweia angebracht. Angebracht ist es aber auch, dass ich mal über meinen Umgang mit der Zeit, die da noch bleibt, nachdenke. Klar, auf meine Träume und Sehnsüchte will und werde ich nicht verzichten. Klar ist aber auch, ich muss mir auch andere, vielleicht realistischere Ziele stecken. Genauso klar ist, dass ich mit meiner Zeit nicht mehr so rumschludern kann, wie vor 40 Jahren.

Das heißt aber nicht, mich noch mehr zu verplanen. Für mich heißt das viel eher, dass ich mir Zeit gönne, Zeit für die Liebe, Zeit für das "nichts tun", Zeit für die Dinge, die ich genieße. Die Zeit ist unendlich - leider nicht für mich, für uns. Folglich werde ich mit ihr pfleglicher umgehen. Doch sicherlich werde ich noch häufig mit dem Blick auf die schnell dahinfließende Zeit denken: auweia

Nun nehme ich mir erst einmal die Zeit für ein leckeres Frühstück

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 24.01.2014

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