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Morgengruß von Helmut Harff: Geld und Glück

Immer wieder wollen mir sogenannte Experten und solche die sich gern dafür halten weiß machen, dass Geld nicht glücklich macht. Ich bekomme immer zu hören, dass man auch ohne Geld glücklich sein kann. Zumeist habe ich die Vermutung, diese Leute haben weder vom Glück eine Ahnung, noch leiden sie an Geldmangel.

Ich bin überzeugt davon - auch ohne Experte sein zu wollen - das Glück ein Augenblickszustand ist. Ich meine, dass niemand über Stunden und Tage voller Glückshormone durch das Leben gehen kann. Insofern kann man ohne Geld glücklich sein. Das Lächeln eines geliebten Menschen macht mich ohne einen Cent in der Tasche glücklich.

Das ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Die andere hat was mit dem Geld zu tun. Wenn ich ständig von materiellen Sorgen geplagt werde, wenn ich nicht weiß, wie ich mein Leben finanzieren soll, dann habe ich keinen Blick für das Lächeln. Wenn ich Existenzängste habe, fällt es mir deutlich schwerer, Glücksmomente überhaupt zu bemerken. Das Glück geht dann einfach an mir vorbei.

Geld, auch da bin ich sicher, macht nicht glücklich, aber befriedigt. Geld eröffnet mir Möglichkeiten, die ich ohne einfach nicht in diesem Maße habe. Bin ich weitgehend frei von materiellen  Sorgen, sollte es mir auch möglich sein, zufriedener durchs Leben zu gehen. Dann habe ich Zeit und Muße auf Dinge zu achten, die in mir ein Gefühl von Glück auslösen.

Nun höre ich schon wieder die Geld-macht-nicht-glücklich-Fraktion zetern, dass man sich Glück nicht kaufen kann. Stimmt und stimmt nicht. Ich kann das Lächeln gar nicht sehen, wenn ich als armer Mensch mir keine Brille leisten kann. Ich kann mich nicht in einem Café glücklich nach einem leckeren Stück Torte zurücklehnen, wenn ich es mir nicht leisten kann. Ob es den oben genannten Experten es je so gegangen ist?

Gern wird auch darauf verwiesen, dass man nicht viel benötigt, um glücklich zu sein. Es ist auch zu erfahren, dass zuviel Besitz das Glücklichsein be- oder sogar verhindert. Das kann in dem einen oder anderen Fall so sein. Wer auf Besitz bewusst verzichtet, kann sicherlich auch Glücksmomente erleben. Doch der Umkehrschluss ist aus meiner Sicht völliger Humbug: Denn das würde ja bedeuten, dass jemand, der nach Besitz strebt, nicht glücklich sein kann. Wieso sollen sich Milliardäre nicht über ein Lächeln freuen können?

Noch einmal: Geld macht nicht glücklich, weil dazu Geld überhaupt nicht da ist.

Für mein Frühstück brauche ich nicht viel Geld. Doch macht es mich glücklich? Es befriedigt zumindest mein Hungergefühl.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Wann sind Sie zufriedener? Mit oder ohne materieller Absicherung?

 


Veröffentlicht am: 25.01.2014

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