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Morgengruß von Helmut Harff: Auf Bustour

Postbusse kannte ich bisher nur aus der Schweiz

Wie vielleicht bekannt, bin ich ein reiselustiger Mensch. Ich fliege gern und fahre noch lieber Zug. Im Auto bin ich höchst selten unterwegs, da ich in Berlin keines brauche und folglich auch keines habe. Busse gehören weniger zu meinen Fortbewegungsmitteln –  zumindest auf längeren Strecken, die man auch mit Bahn oder Flugzeug bewältigen kann.

Nun kam es, wie es kommen musste: Ich musste nach Hamburg fahren und das recht kurzfristig. Auch wenn die Bahn behauptet, dass man mit ihr günstig fahren könne, es stimmt leider nicht. Vor allem wenn man kurzfristig reisen will, sind die Preise exorbitant hoch. Wieso eigentlich – voll ist die Bahn doch ohnehin fast nie, zumindest wenn ich fahre. Am Theater bekomme ich Restkarten auch kurz vor Vorstellungsbeginn billiger. Doch das ist eine andere Baustelle.

Ich suchte einen Alternative zur Bahn und fand die in Form einer Werbung in meiner Poststelle. Dort warben ADAC und Post für ihren gemeinsamen Postbusdienst. Also entschloss ich mich, gleich vor Ort meine Busfahrkarten zu lösen. Ich war der erste mit diesem Ansinnen in dieser Filiale. Die Mitarbeiterinnen hatten mit dem System einige Probleme. Auch die Eingabemaske war nicht wirklich ausgereift. Ich hoffte inständig, dass die Fahrt weniger kompliziert verläuft.

Um es vorweg zu nehmen: Die Fahrt verlief ohne Probleme. Ich saß ganz vorn – das wollte ich so, obwohl es im Nebel nicht viel zu sehen gab. Die Sitze waren bequem, aber alles war deutlich enger als bei der Bahn. Es ging auf die Minute pünktlich los. Im Gegensatz zur Bahn funktionierte das Internet. Na ja, ab und zu musste ich mich neu einwählen, aber ich konnte arbeiten und meine Mails beantworten. Herz eines dienstreisenden Journalisten, was willst Du mehr.

Obwohl die Autobahn fast leer war, hatte ich angesichts des Nebels meine Bedenken, pünktlich in Hamburg anzukommen. Dort wartete eine liebe Kollegin auf mich. Doch es kam anders: Wir waren zwei Minuten vor der avisierten Ankunftszeit in Hamburg. Klasse gemacht liebe Fahrerin.

Zugegeben, die Fahrt dauerte deutlich länger als mit dem Zug und die Beinfreiheit war auch etwas eingeschränkt, und doch werde ich sicherlich jetzt häufiger den Bus nehmen. Es ist eine wirklich gute Alternative. Der ADAC und die Post können mehr, als man gemeinhin erwartet.

 


Veröffentlicht am: 04.02.2014

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