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Böse Mädchen

Online-Singlebörsen warnen vor neuer Abzock-Masche

Singlebörsen bringen die Menschen im Internet zusammen - und setzen ein digitales Zeichen für die Liebe. Doch auch in diesem Bereich wird viel getrickst.

Deutschland Digital, Betreiber der beiden seriösen Singlebörsen Mollipartner.de ("Schwerelos verlieben") und Oldiepartner.de ("Erleben Sie den 2. Frühling") warnt vor einem neuen Bauernschlepper-Trick: In den Nachrichten und im Chat der Singebörsen locken Strohfrauen die Nutzer gezielt auf andere Partner-Portale. Das Problem: Hier kostet auf einmal jede neue Nachricht bares Geld.

Rolf Hilchner von Deutschland Digital: "Unsere Singles, die sich auf Mollipartner.de und Oldiepartner.de nach einem neuen Partner umsehen, vertrauen darauf, dass wir ihnen eine sichere digitale Umgebung für ein unbeschwertes Flirten anbieten. Das ist gar nicht so einfach. Nach den Romance Scammern haben wir es nun mit neuen Bauernfängern zu tun. Sie bedienen sich der Lockvogel-Masche."

Zur Erklärung: Romance Scamming ist ein bereits bekanntes Phänomen. Diese "Abteilung" der Nigeria Connection flirtet die Teilnehmer in den Singlebörsen gezielt und besonders einfühlsam an. Um dann unter einem Vorwand um Geld zu bitten, sobald ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde. Das sind sozusagen moderne Heiratsschwindler.

Rolf Hilchner: "Die Romance Scammer kennen wir schon. Hier können wir ihre Profile schnell blocken, sobald sich die Anzeichen mehren. Schlimmer sind nun die Bauernfänger, die versuchen, unsere Nutzer auf andere Portale zu locken, um ihnen hier das Geld aus der Tasche zu ziehen."

Im Minutentakt schlagen entsprechende Meldungen im Chat oder in den Nachrichten der Mitglieder auf. Ein Beispiel: "Hi, ich schreibe dich einfach mal an, gefällst mir. Habe mich nun nach einiger Zeit wieder entschieden, zu schauen, wen es hier so gibt. Ich mag Tiere, Ausgehen, Musik, Party - und du? Wenn du Zeit hast, geh mal auf ***, da findest du auch mehr Infos von mir und auch Bilder."

All diese Meldungen, die immer vom Account der "Schwester" oder "Freundin" gepostet werden, haben in etwa diese Länge, wirken locker, "flirty" und sehr offen - und erwecken so die Neugierde. Verwiesen wird in den Nachrichten auf Dutzende verschiedener .NET-Domains. Wer einem dieser Links folgt, landet auf wenigen, immer gleich aufgemachten Singebörsen, die von einer LTD-Firma in England betrieben wird.

Rolf Hilchner: "Wer hier nach seiner Kontaktperson sucht, muss für jede neue Nachricht mit Coins bezahlen. Und die müssen natürlich mit echtem Geld eingekauft werden. Wir gehen davon aus, dass in diesen Portalen nur Fake-Accounts zum Einsatz kommen und dass das gesamte System nur aufgesetzt wurde, um die Singles gezielt abzuzocken."

Deutschland Digital ergreift Maßnahmen, um diese Nachrichten aus den Singlebörsen auszufiltern. Und warnt alle Nutzer bis dahin davor, diesen Lockangeboten zu folgen.

 


Veröffentlicht am: 08.02.2014

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