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Morgengruß von Helmut Harff: Bahngedanken

... auf dem Weg nach Hamburg

Ich fahre gern und viel mit der Bahn. Ich meine mit der Fernbahn. Sie ist meistens pünktlich, meistens sind die Mitarbeiter freundlich und die Sauberkeit ist zumeist akzeptabel. In der Regel wird einen sogar in der zweiten Klasse der Kaffee an den Sitz gebracht. Klar gibt es immer wieder Gründe, an der Bahn zu verzweifeln. Doch damit steht die Bahn nicht allein.

Während ich gerade von Berlin nach Hamburg  fahre, habe ich jedoch ein mulmiges Gefühl, wenn ich so an mein Lieblings-Reisemittel denke. Viele Menschen fliegen lieber, andere sind sparsamer und fahren mit dem Bus. Fliegen ist schneller, der Bus billiger. Bei den meisten Fluggesellschaften bekomme ich mehr als nur einen Kaffee an den Platz. Außerdem gibt es Filme oder zumindest die Streckenführung per Bildschirm – ebenfalls kostenlos.

Im Bus kann ich einen Kaffee für einen Euro kaufen und habe kostenloses W-Lan. Dazu sind Busreisen konkurrenzlos billig. Bisher bin ich immer am pünktlichsten mit dem Bus an mein Reiseziel gelangt.

Was spricht nun für die Bahn? Ich kann aufstehen, umherlaufen und auf ein geräumiges Klo gehen. Es gibt (fast) keine Gepäckobergrenzen. Ist nicht wieder etwas defekt, bekomme ich im Speisewagen was zu essen und zu trinken. Ich liebe an der Bahn vor allem die Plätze am Tisch, denn dann kann ich die Zeit nutzen und Artikel schreiben. Doch was mache ich, was machen die vielen Reisende, die keine Lust auf Rechner, Handy oder Buch haben? Nichts! Die überlässt die Bahn einfach sich selbst.

Nun kam mir die Idee, man könne ja die Servicewüste Bahn etwas begrünen. Ich fände es gut, wenn mir jemand im rollenden Salon die Haare schneiden würde, wenn ich im Zug zur Pediküre und Maniküre gehen könnte. Zugegeben, mit den aktuell hin und her wackelnden Zügen wird das schwierig. Doch im 21. Jahrhundert wird irgendwer schon eine Idee haben, wie man das Defizit ausgleichen kann. Wenn nicht die deutschen Wagenbauer, so doch sicherlich irgendwer auf der Welt.

Bis dahin kann man ja Wein- oder Whiskyseminare veranstalten oder zumindest die Züge mit stabilem und kostenlosem W-Lan ausrüsten. Als Reisender der Deutschen Bahn ist man ja schon mit kleinen Fortschritten zufrieden.

Heute frühstücke ich mal wieder in der Bahn. Hoffentlich hat der Speisewagen auch geöffnet.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Vielleicht sieht man sich ja mal im Zug.

 


Veröffentlicht am: 18.03.2014

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