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26.04.2017

 

 

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Grillweltmeister meets OUTDOORCHEF

Interview mit dem Schweizer Ueli Bernold

Sein Ruf reicht inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus: Ueli Bernold, besser bekannt als Grill-Ueli, ist nicht nur achtfacher Schweizer- und sechsfacher Europameister im Grillen, viermal kürte ihn die Fachwelt zum Grillweltmeister.

Seit Jahren ist der sympathische Grillprofi Testimonial von Outdoorchef und begeistert seine wachsende Fangemeinde in TV-Kochshows, bei Messeauftritten und Grillkursen.

Herr Bernold, Sie sind seit Jahren Spezialist für’s Grillen und verfolgen die Trends und Stimmungen sehr genau. Warum wird Grillen immer beliebter?
Ueli Bernold:
Für die meisten gehört es heute zum Lifestyle, einen möglichst großen Teil ihrer Freizeit draußen zu verbringen, selbst die Küche wird ins Freie verlegt. Dabei geht der Trend hin zu multifunktionalen Gourmetstationen, mit denen nicht nur gegrillt, sondern auch gekocht und gebacken werden kann. Die Bandbreite reicht von der Bratwurst bis zum mehrgängigen Menü. Übrigens zunehmend auch in der kalten Jahreszeit, das Wintergrillen ist stark im Kommen.

Was ist beim Grillen zu beachten? Welche Grillmethoden gibt es?
Ueli Bernold:
Oft ist beim Grillen die gewählte Hitze zu hoch. Direkt über dem Feuer gegartes Grillgut kann schnell zu dunkel und trocken werden. Gesund grillen ist mir ein Anliegen, auch ein Grund, weshalb ich mit Outdoorchef zusammenarbeite. Die Gaskugelgrills vermeiden Fettflammen und schädlichen Rauch. Die Konstruktion hat mich von Anfang an beeindruckt. Mit dem Easy Flip Trichter genügt ein Dreh, um vom direkten auf indirektes Grillen zu wechseln. Beim direkten Grillen und Kochen habe ich eine hohe Temperatur auf der Mitte des Rosts, was perfekt ist für saftige Steaks. Die indirekte Methode eignet sich fürs langsame Garen großer Braten, Dünsten von Gemüse oder Backen einer Pizza, hier verteilt sich die Hitze gleichmäßig in der geschlossenen Kugel.

Haben Sie einen Geheimtipp parat, wie Fleisch zart und saftig wird?
Ueli Bernold:
Aus meiner Erfahrung als Metzgermeister kann ich sagen, dass die Qualität des Fleisches sehr wichtig ist fürs Gelingen, es sollte in jedem Fall gut abgehangen sein. Filet ist kein Muss, gut eignen sich auch Koteletts vom Kalb oder vom Rind. Außerdem sollte man sich Zeit nehmen, auf die richtige Hitze und die optimale Kerntemperatur des Fleisches achten. Nur so erzielt man ein optimales Ergebnis.

Fleisch ist der Klassiker beim Grillen. Gibt es für Sie Alternativen dazu? Kennen Sie Nahrungsmittel, die absolut ungeeignet sind?
Ueli Bernold:
Im Prinzip gibt es kein Lebensmittel, das wir nicht auf dem Grill veredeln können, ob Fleisch, Fisch, Gemüse, Früchte oder auch Milchprodukte. Wichtig ist, dass alles frisch ist, Convenience Produkte kommen bei mir nicht auf den Rost. Für Vegetarier existieren zahlreiche schmackhafte Alternativen, wie zum Beispiel Gemüse- und Kartoffelvariationen.

Wie wird man Grillweltmeister? Welche Anforderungen werden gestellt?
Ueli Bernold:
1997 bestritt ich meinen ersten Grill-Wettkampf und wurde auf Anhieb Grill- und BBQ-Schweizer Meister. Das spornte mich an weiterzumachen und ich gründete 1998 ein eigenes Team, mit dem ich seitdem im In- und Ausland zahlreiche Titel und Auszeichnungen errungen habe. Ein Grillweltmeister muss in der Lage sein, ein fünfgängiges Menü komplett auf dem Grill zuzubereiten und zwar zeitgenau, ohne exaktes Timing geht da nichts. Meine Lieblingsdisziplin ist das Dessert, weil ich hier kreativ werden kann.

Sie sind auch ein erfolgreicher Grillbuchautor. Was hat Sie dazu inspiriert?
Ueli Bernold:
Auf Grillkursen und –events wurde ich immer wieder darauf angesprochen. Das erste, im November 2010 vorgestellte Buch war ein großer Erfolg und bereits nach kurzer Zeit vergriffen. Ein zweites folgte auf Anregung meines langjährigen Partners Outdoorchef, ein tolles Gemeinschaftsprojekt, auf das ich schon ein bisschen stolz bin. Uns verbindet die große Begeisterung fürs Grillen und ich freue mich, als Botschafter einer gesunden und abwechslungsreichen Grillkultur mitwirken zu können.

Was hat ihre Leidenschaft fürs Grillen entfacht?
Ueli Bernold:
Vor über 30 Jahren habe ich das Grillen für mich entdeckt. Schon als kleiner Junge träumte ich davon, Metzger zu werden und stand bereits morgens vor Schulbeginn in der Metzgerei meines Vaters. Mit vierzehneinhalb Jahren begann ich eine Lehre als Metzger, die ich als einer der Besten abschloss. Sieben Jahre später ging mit dem Diplom als Metzgermeister mein Traum in Erfüllung und ich konnte mich endlich voll und ganz meiner Grillleidenschaft widmen.

Was ist Ihr persönliches Lieblingsgericht?
Ueli Bernold:
Das variiert von Zeit zu Zeit, ich mag eigentlich so ziemlich alles vom Grill. Zu meinen Favoriten gehören aber in jedem Fall Kalbsbratwurst und ein saftiges Kalbskotelett. Richtig lecker sind auch Desserts vom Grill wie Crème Brûlée.

Foto: Outdoorchef

 


Veröffentlicht am: 28.03.2014

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