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Morgengruß von Helmut Harff: Taten statt Wort

Nicht vergessen: Wir haben Sommerzeit

Eigentlich wollte ich mich heute über die unsinnige Umstellung auf die Sommerzeit auslassen. Doch das passiert ja überall und es wird sicherlich kaum jemand geben, die mit Freude die Sommerzeit begrüßt. Dann dachte ich an die zahlreichen Mails zu meinem Kommentar am 27.3. Da ging es um die katholische Kirche und deren Umgang mit Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst und dem Geld der Gläubigen.

Daran erinnerte mich heute früh ein "Wort zum Tage" im guten alten Radio. Ein Berliner berichtete vom Weltjugendtag. Er zitierte Papst Franziskus, wonach die Jugendlich nicht (nur) nach Karriere und Erfolg streben sollen. Mit platz immer die sprichwörtliche Hutschnur, wenn das jemand sagt, der die oberste Stufe der Karriereleiter erreicht hat. Wer, wenn nicht der Argentinier Jorge Mario Bergoglio kann das sich von sich behaupten? Stellvertreter Gottes, Oberhirte und Chef von mehr als einer Milliarde Katholiken, Bischof von Rom und Staatschef des Vatikans - mehr kann man im Leben nicht erreichen. Wieso also die Ermahnung an die jungen Gläubigen?

Wenn die keine Karriere mehr anstreben, wer wird dann zukünftig Bischof, Kardinal oder Papst? Was ist schlimm daran, Karriere zu machen? Was ist schlimm daran, Erfolg zu haben? Hatte Jesus von Nazareth nicht Erfolg? Hatten die Jünger mit ihrer Missionstätigkeit nicht Erfolg? Hatten die bisherigen 307 kirchenhistorisch relevante Päpste (Wikipedia) keinen Erfolg?

Erfolg an sich ist kein Teufelswerk. Entscheidend ist, wie man mit seinem Erfolg umgeht, was man aus seinem Erfolg macht, ob man andere am eigenen Erfolg teilhaben lässt. Ja, man kann seinen Erfolg so einsetzten wie Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst und einen Bau hinsetzen (lassen), der von der Größe der Kirche zeugt. Das haben Hunderte, Tausende von erfolgreichen Katholiken in aller Welt gemacht. Viele Erfolgreiche und viel, viel mehr nicht Erfolgreiche ermöglichten die weltweiten Kirchenbauten, machten die katholische Kirche zu einer der reichsten Institutionen der Welt.

Wenn nun der aktuelle Papst mit seiner Ablehnung von weltlichem Besitzt versucht ein Zeichen zu setzten, warum lässt er nicht Taten folgen? Mit Gebeten und Verzichtsaufforderungen wird man Hunger und Elend nicht von der Welt verdammen. Sinnvoller wäre, Dinge, die in den Schatzkammern der katholischen Kirche lagern, zu Geld zu machen, Land, aber auch Fabriken zu kaufen und dort Leute zu fairen Bedingungen zu beschäftigen. Die Kirche muss ja keinen Gewinn machen, kann so höhere soziale Standards, angemessene Löhne und gesunde Arbeitsbedingungen garantieren.

Das wäre übrigens auch eine intelligente Form der Missionierung.

Wie jeden Sonntag mache ich mich bald zum Frühstücksbrunch auf

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntags-Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 30.03.2014

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