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26.05.2017

 

 

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Savannen, Strände, Massai

Kenia ist die Kulisse des Miss Tuning-Kalenders 2015

Miss Tuning Leonie Hagmeyer-Reyinger mit Freund und Autoexperte Sidney Hoffmann stellte auf der Motorradwelt Bodensee 2014 ihren neuen Kalender vor

Der Ruf der Wildnis erreicht die Tuning-Branche. Die Reise für die Produktion des zwölften Miss Tuning-Kalenders führt in diesem Jahr nach Kenia. Vor der beeindruckenden Szenerie Afrikas mit ursprünglicher Wildnis wird die Schönheitskönigin von Starfotograf Max Seam in Szene gesetzt. Welche neue Miss Tuning den limitierten Hochglanzkalender 2015 schmückt, entscheidet sich vom 1. bis 4. Mai 2014 auf dem Messe-Event Tuning World Bodensee in Friedrichshafen.


„Der Miss Tuning-Kalender hat inzwischen Kultstatus erreicht und die Bilder erregen weltweites Aufsehen. Schön, dass wir mit der Produktion nach Amerika und Europa nun auch einen weiteren Kontinent erschließen. Wir freuen uns sehr auf atemberaubende Motive vor der tollen Kulisse Kenias“, erklärt Dirk Kreidenweiß, Projektleiter der Tuning World Bodensee. Auch Gabi Romberg, Leiterin der deutschen Vertretung des Kenya Tourism Board, zeigt sich begeistert: „Ob moderne Großstädte, die Wildnis der Nationalparks oder palmengesäumte Traumstrände – Kenias Vielfalt wird beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Kalender-Shooting bieten, zumal Kenia als die Heimat der weltberühmten „Safari-Rallye“ oder dem Offroad-Event „Rhino Charge“ auch bei Freunden des Motorsports nicht unbekannt ist.“

Leonie Hagmeyer-Reyinger über ihre Zeit als Miss Tuning

Ein Jahr lang stand Leonie Hagmeyer-Reyinger als Miss Tuning im Rampenlicht. Die blonde Schönheit aus dem oberschwäbischen Wetzisreute bei Ravensburg hat Autogramme gegeben, einen Hochglanz-Kalender produziert, sich mit Fans fotografieren lassen und war viel unterwegs. Die Messe Friedrichshafen hat sich mit der 22-Jährigen über ihre Erfahrungen Leonie Hagmeyer-Reyinger über ihre Zeit als Miss Tuning

Ihre Zeit als Miss Tuning neigt sich dem Ende zu. Warum haben Sie sich vor einem guten Jahr für den Titel beworben?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Eine meiner Freundinnen, die jedes Jahr auf der Tuning World arbeitet, hatte mich auf die Idee gebracht. Sie meinte damals, die Verbindung von Miss-Wahl und Autos würde zu mir passen. Womit sie Recht hatte. Und dann habe ich mich einfach beworben. Dass ich tatsächlich zur Miss Tuning gewählt werde, damit habe ich nicht gerechnet.

Hatten Sie Erwartungen an den Titel? Und wenn ja, welche?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Ich hatte keine Erwartungen an diesen Miss-Titel. Ich wusste nur, dass ich viel erleben werde. Und – was ich hervorheben möchte – die Messe hat mich bei allen Aktionen unterstützt.

Was hat Sie in dieser Zeit am meisten beeindruckt?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Ein Highlight war zweifellos das einwöchige Kalender-Shooting in Budapest. Ich hatte zwar keine Zeit, mir die Stadt anzuschauen, aber die Locations allein waren schon besondere, sehenswerte Orte.

Gab es auch weniger schöne Erlebnisse?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Hmm, die Medien haben bisweilen Dinge geschrieben, die so nicht stimmen. Aber im Grunde war mir das schon vorher klar. Deswegen habe ich mich darüber auch nicht geärgert.

Sie haben vorhin schon den Fotokalender erwähnt. Macht es Spaß, sich in Dessous vor aufgemotzten Autos zur Schau zu stellen? Wie fühlt man sich dabei?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Es hat mir Spaß gemacht. Vor allem war der Fotograf klasse. Max Seam ist ein absoluter Profi und sehr einfühlsam – dadurch habe ich mich auch sicher gefühlt. Natürlich gab es immer wieder Zaungäste, aber so mancher Termin war schon morgens um 6 Uhr. Da waren wir dann sowieso fast allein.

Durch ihren Freund Sidney Hoffmann haben Sie 2013 sogar eine Rolle für eine Episode bei den PS-Profis im Fernsehen bekommen. Sie spielen da eine weibliche Aushilfskraft, die nur wenig Ahnung vom Schrauben hat. Haben Sie sich da selbst gespielt? Oder kennen Sie sich beim Tuning aus?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Im Grunde war ich das selber. Ich bin ja keine Kfz-Meisterin, sondern weiß nur die eine oder andere Kleinigkeit. Wie auch immer, mir hat der Dreh sehr viel Spaß gemacht.

Für die Szene sind Sie und Sidney das Traumpaar schlechthin. Sehen Sie das auch so?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Ja, auf jeden Fall. Wir passen gut zusammen und kommen als Doppelpack sympathisch rüber. Zumindest heißt es in der Tuning-Szene so.

Apropos. Was fasziniert Sie an ‚aufgebrezelten‘ Autos, deren Besitzer mit Eigenschaften wie breiter, tiefer, schneller auf sich aufmerksam machen wollen?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Extremes Tuning gefällt mir ganz und gar nicht, das finde ich zu auffällig. Ich bin eher der Typ für edle Details, wie etwa schöne Felgen und eine tiefer gelegte Karosserie.

Sie sind viel unterwegs gewesen und haben jede Menge erlebt, wohnen aber immer noch in dem kleinen Dorf Wetzisreute, wo es nicht einmal einen Laden gibt. Ist Ihnen das Leben dort inzwischen nicht zu eng geworden?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Nein, ich fühle mich hier auf dem Land nach wie vor wohl. Außerdem bin ich ja jeden Tag beim Arbeiten und am Wochenende oft bei meinem Freund in Dortmund.

Hat sich Ihr Leben durch den Miss-Tuning-Titel verändert? Gab es Neid oder Missgunst?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Ja, in mein Leben ist Bewegung gekommen. Erstens habe ich meinen Freund Sidney auf einem Event kennengelernt. Zweitens habe ich viel gesehen. Und drittens haben das Foto-Shooting und der Auftritt im Fernsehen mein Selbstbewusstsein gestärkt. Dass es auch mal blöde Kommentare gibt, lässt sich nicht vermeiden.

Ist es Ihnen schon passiert, dass in Ihrer Gegenwart Blondinen-Witze gerissen wurden? Was halten Sie überhaupt von solchen Kalauern?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Ich finde diese Witze bescheuert. Nur weil ich blonde lange Haare habe und in Reizwäsche vor schicken Autos posiere, heißt das noch lange nicht, dass ich dumm bin. Im Übrigen gibt es viele kluge, erfolgreiche Blondinen.

Sie haben mit 90-67-92 Traummaße. Müssen Sie für diese Figur ständig hungern? Oder treiben Sie regelmäßig Sport, um schlank zu bleiben?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Ich hungere nicht, schaue aber darauf, dass ich mich gesund ernähre. Eine Pizza um Mitternacht verkneife ich mir allerdings. Und ich mache auch regelmäßig Sport – gehe ins Fitness-Studio oder zum Schwimmen.

Welchen Tipp würden Sie Ihrer Nachfolgerin mit auf den Weg geben?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Man sollte locker an die bevorstehenden Aufgaben rangehen und den Spaß dabei nicht aus den Augen verlieren. Außerdem sollte man sich nicht so ‚tussig‘ aufführen und womöglich noch verstellen, um die Erwartungen der Szene zu erfüllen. Das kommt gar nicht gut an.

Was sind Ihre nächsten Ziele? Der Laufsteg?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Zuerst möchte ich im Juli meine Ausbildung als Großhandelskauffrau abschließen und nebenher ein wenig modeln. Vielleicht studiere ich auch noch Betriebswirtschaft – mal sehen.

Und was wäre, wenn morgen der Playboy anruft?
Leonie Hagmeyer-Reyinger:
Das lasse ich auf mich zukommen. Und wenn es tatsächlich so käme, würde ich mir die Sache gut überlegen.

Wer meint, das Zeug zur Miss Tuning zu haben, kann sich noch bis zum 13. April 2014 auf der Homepage www.misstuning.info bewerben. Das Internationale Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene findet von Donnerstag, 1. bis Sonntag, 4. Mai 2014 statt und ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Tageskarte kostet 13, ermäßigt und im Vorverkauf 11 Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter www.tuningworldbodensee.de und http://www.facebook.com/tuningworldbodensee.

 


Veröffentlicht am: 31.03.2014

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