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Morgengruß von Helmut Harff: Reingefallen

Der 1. April und seine Auswirkung

Hat man Sie gestern tüchtig in den April geschickt oder waren Sie es, der andere Menschen gefoppt hat? Ich hoffe, es blieb alles im Rahmen. In meinem E-Mailfach tummelten sich einige Meldungen, die verdammt nach Aprilscherz aussahen. Ich hoffe, ich habe niemanden Unrecht getan. Aber was würden Sie von einer Meldung halten, in der davon die Rede ist, dass Wellnesshotels nun verstärkt auf den Einsatz von Cannabis setzten.

Was haben Sie eigentlich von der Mitteilung an dieser Stelle gehalten, dass die Bundesregierung nun endlich die Installierung eines Männerbeauftragten beschlossen hat? Ja, ich gebe zu, das war ein Aprilscherz. Ja, eigentlich sollte man damit keine Scherze machen. Ja, die Gleichstellung von Mann und Frau ist noch lange nicht erreicht. Ich meine damit vor allem die seit langem notwenige Gleichstellung von Männern gegenüber den in vielen Fällen überprivilegierten Frauen.

Allgemein wird ja beklagt, dass die Frauen noch immer benachteiligt werden. Man verweist dann immer darauf, dass Frauen weniger verdienen und weniger Leitungspositionen bekleiden. Das mag so sein. Doch es zeigt sich, dass Frauen, die um mehr Geld verhandelt, die Spitzenpositionen ansterben, dass auch schaffen. Sie müssen nur wollen.

Geht es beispielsweise darum, bei wem im Fall eine Trennung die gemeinsamen Kinder leben, wer sich täglich um den Nachwuchs kümmern darf, haben die Männer noch immer das Nachsehen. Das, ob sie die Kinder im eigene Haus haben wollen oder nicht. Überhaupt verweigert die Gesellschaft - und auch die Politik - es dem Mann, seiner Vaterrolle gerecht zu werden. Man denke nur an die Aufregung, wenn ein Politiker medienträchtig verkündet, dass er einmal die Woche sein Kind aus der Kita abholen will. Hallo, Väter müssen die Möglichkeit haben, ihren Nachwuchs jeden Tag aus der Kita, von der Schule abzuholen, sie zum Ballettunterricht oder zum Training der Mädchen-Fußballmannschaft zu begleiten.

Doch nicht nur in Sachen Nachwuchs hängen die Männer hinterher. Das fängt schon in der Schule an. Hier müssen Jungen mehr gefördert werden, damit an den Unis später nicht deutlich mehr junge Frauen als junge Männer studieren. Es gäbe diese und noch viele andere Bereiche, in denen ein Männerbeauftragter tätig werden müsste. Eigentlich ist es ein Aprilscherz, dass es diesen noch immer nicht gibt.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Sind Sie nicht mehr sauer auf diejenigen, die Sie gestern in den April geschickt haben.

 


Veröffentlicht am: 02.04.2014

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