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Morgengruß von Helmut Harff: Wein

Das heiß' ich Göttertrank!

Mozarts Librettist Gottlieb Stephanie lässt in der Entführung aus dem Serail die beiden Streithähne Pedrillo und Osmin gemeinsam jubeln:
"Ah! Das heiß' ich Göttertrank!
Vivat Bacchus! Bacchus lebe!
Der den Wein erfand!"

Dem ist nichts hinzuzufügen.


Allerdings hatten es die beiden bei der Wahl ihres Lieblingsweines wesentlich leichter, als wir heute. Es gibt unzählige Weine. Wie groß das Angebot ist, davon bekam ich gerade auf der Prowein in Düsseldorf einen Eindruck. Es waren sicherlich Tausende Weine, die da zur Verkostung angeboten wurden. Ich war schon damit total überfordert überhaupt zu entscheiden, an welchem Stand ich nun stehen bleiben soll. Wer mich nun fragt, welches mein Lieblingswein auf der Prowein war, dem kann ich keine wirkliche Antwort geben. Das wäre, als wenn man mich an der Nordseeküste fragen würde, welche Muschel am Strand mir die liebst wäre.

Doch was macht man, um genau den Wein zu kaufen, der einem dann auch schmeckt? Sicherlich gibt es viele Bewertungen. Der eine Wein hat fast 100 Parker-Punkte, der andere wird von einem Top-Sommelier empfohlen. Doch muss mir gerade dieser Wein schmecken? Nein, muss er nicht, macht er häufig auch nicht. Dann gibt es noch die Tastingergebnisse. Schmeckt mir nun ein Wein, der Aromen von Leder und Stiefmütterchen - denen aus dem Kaukasus - aufweist besser, oder einer, der an grünen Paprika und Paranüsse erinnert? Keine Ahnung, denn damit kann ich so gar nichts anfangen.

Doch wo nach kann man sich denn dann richten? Mir helfen eher Angaben, zu welchem Essen ein Wein passt. Hilfreich sind auch Angaben, der Wein passt besser zu einem Grillabend, der zu einem Festmahl, der einfach so für einen lauen Sommerabend oder für eine gemütliche Stunde am Kamin.

Letztlich hat wohl der Weinfachmann recht, der mir vor Jahren schon einmal sagte, dass nur probieren hilft. Seinen Weine, seine Weine zu finden, dass ist eine Lebensaufgabe, ein wundervolles Hobby. Weinmessen, wie es sie landauf, landab immer wieder veranstaltet werden, sind ideal dafür. Hier kann man für wenig Geld nach Herzenslust probieren. Dabei sollte man nicht vergessen, sich die Weine zu notieren, die einen wirklich überzeugt haben. Mit der Zeit hat man eine Liste - die sollte nicht endlos lang sein - mit seinen Lieblingsweinen. Von der wird der eine oder andere verschwinden und andere kommen neu hinzu. Schließlich ist die Suche nach den Weinen, die einem wirklich Freude machen ein Hobby, dass man ein Leben lang ausüben kann.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück - mit einem Glas Traubensaft.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und für heute Abend (oder schon zum Mittagessen) einen guten Tropfen.

 


Veröffentlicht am: 05.04.2014

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