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Aufgespießt: Blut - ein teurer Saft

(Helmut Harff / Chefredakteur) Das Blut (lat. sanguis, griech. a?µa, haima) ist eine Körperflüssigkeit, die mit Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems die Funktionalität der verschiedenen Körpergewebe über vielfältige Transport- und Verknüpfungsfunktionen sicherstellt. Blut wird als "flüssiges Gewebe", gelegentlich auch als "flüssiges Organ" bezeichnet., so ist bei Wikipedia nachzulesen.

Blut, so weiß der Volksmund, ist dicker als Wasser und Blutsbrüder sind nicht nur in Indianerbüchern und -filmen ein Leben lang verbunden. Goethe lässt seinen Mephisto im Faust davon reden, dass "Blut ist ein ganz besonderer Saft" sei.

Fünf bis sechs Liter von diesem lebensnotwenigen Saft pumpt unser Herz durch unseren Körper. So lange diese Menge nicht dramatisch absackt, ist (fast) alles in Ordnung. Doch verlieren wir infolge eines Unfalls oder bei einer Operation viel Blut, ist unser Leben ernsthaft in Gefahr. Dann benötigen wie eine Transfusion und sind sicherlich heilfroh, dass es Blutspender gibt.

Doch hier beginnt mein Problem, denn Blutkonserven sind eine Handelsware. 500 Euro, eine halbe Milliarde, bezahlen wir als Krankenversicherte für Blutkonserven. Davon kassiert der Marktführer Rotes Kreuz nach allem was man liest, den Löwenanteil. Und der Blutspender? Er geht leer aus. Da reden wir von fair trade und meinen Teepflücker oder Kaffeeplantagenarbeiter. Doch was ist mit den Produzenten des Rohstoffes Blut? Die werden in Deutschland zumeist überhaupt nicht entlohnt. man drückt auf die Tränendrüse und zapft vielen Menschen ohne Gegenleistung (das bisschen Essen vergessen wir mal schnell) viel Blut ab. So wurden die Sklaven ausgebeutet?

Wer beim Roten Kreuz Blut spendet, tut sicherlich ein gutes Werk für seine Mitmenschen. Er finanziert aber auch das Rote Kreuz - und bekommt dafür nicht einmal eine Spendenquittung. Uni-Kliniken erscheinen dagegen regelrecht großzügig. Sie zahlen pro Spende immerhin 20 Euro. Wenn man weiß, dass unsere fünf bis sechs Liter Blut so um die 1.000 Euro Wert sind, so ist das noch immer nur ein Almosen.

Ich denke gerade an meine Zeit in der DDR. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es 50 DDR-Mark pro Spende. Wer sich häufiger anzapfen ließ, konnte sich sogar mit dem Blutspende-Abzeichen schmücken.

Ich finde, jeder, der es möchte sollte Blut spenden. Allerdings sollten diese "Rohstofflieferanten" der Blutkonservenindustrie entsprechend entlohnt werden. Es kann nicht sein, dass ein steuerlich begünstigter Verein wie das Rote Kreuz Millionen Euro damit verdient, dass Menschen anderen helfen wollen.

 

 


Veröffentlicht am: 07.04.2014

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