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Morgengruß von Helmut Harff: Waren

… Sie schon da?

Mecklenburg-Vorpommern, das ist selbst für gelernte DDR-Bürger mit Ausnahme der Ostseeküste nicht der Traum-Urlaubsort. Sicherlich gibt es Regionen auf dieser Erde, die attraktiver sind. Doch wer mal – wie das so schön heißt – Entschleunigen will, wer die heimische Natur erleben und genießen will, wer gern mit dem Rad oder noch besser, mit dem Boot die Heimat erkunden will, der ist hier im nord-osten der Republik sehr gut aufgehoben.

Ja, hier wohnt ein Menschenschlag, an den sich selbst die Berliner erst gewöhnen müssen. Manchmal sind die die>Leute hier etwas ruppig, manchmal etwas wortkarg. Die meisten sind – wie überall – sehr nett, hilfsbereit und freundlich. Die Menschen sind eben wie die Landschaft. Ich finde das zumeist eher angenehm.

Wer den Landstrich rund um die Müritz erkunden möchte, dem kann ich nur empfehlen, sich ein Boot, eine Yacht oder ein Hausboot zu mieten. Wer sich für ein Hausboot entscheidet – das sich häufig von einer Yacht nur durch seine Funktionsbezeichnung unterscheidet – kann hier auch ohne Bootsführerschein auf große Fahrt gehen. Bevor es mit so einem großen Schiff richtig los geht, sollte man allerdings einige Übungsrunden einplanen.

In der Überschrift fragte ich „Waren Sie schon da“. Das ist der Slogan der Müritz-Metropole Waren. Das 21.000 Einwohner-Städtchen darf sich seit 2012 sogar Heilbad nennen. Doch das ist für die meisten Besucher eher eine Randnotiz. Waren ist einfach ein wunderschön restauriertes Ackerbauerstädtchen mit nur sehr wenigen Bausünden in der Altstadt. Hier kann man wundervoll bummeln, schoppen, frischen Fisch und dicke Torten essen. Ein Tipp an alle Frauen: Das alte Pflaster ist nicht gerade  High Heels-freundlich.

Noch ein Tipp: Wer gern ins Internet will, kann Probleme bekommen. Im Haus des Gastes stehen zwei PCs – und das ist schon (fast) alles an öffentlichen W-Lan-Hotspots. Ich habe noch eine Pizzeria mit einem W-Lan-Angebot gefunden. Sicherlich bieten das auch einige Hotels ihren Gästen an. Ein Internetcafé fand ich nicht.

Dafür finde ich, dass Waren immer eine Reise wert ist. Das gilt nicht nur für das bezaubernde Städtchen, sondern für die gesamte Müritzer Seenplatte.

So, nun ist meine Kollegin mit frischen Brötchen zurück vom Bäcker (backt noch wie zu alten Zeiten) und es gibt das letzte Mal Frühstück an Bord der „Louisa“.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Machen Sie doch mal einen Trip an die Müritz. Von hier bis nach Sibirien sind es noch einige Tausend Kilometer.

 


Veröffentlicht am: 10.04.2014

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