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Morgengruß von Helmut Harff: Aua

Zwei heftige Ohrfeigen

Haben Sie es in den vergangenen Tagen auch in Berlin zweimal so richtig klatschen hören? Was da geklatscht hat? Es waren zwei Ohrfeigen für die Bundesregierung.

Die eine kam vom Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. Das stellte in seinem Jahresbericht fest, dass in Westeuropa die Militärausgaben im vergangenen Jahr gesunken sind. Nur das ach so friedlieben Deutschland tanzte aus der Reihe und steigerte seine Militärausgaben auf 48,8 Milliarden Dollar (rund 35,1 Mrd. Euro). Damit liegt Deutschland auf siebten Platz - ein Sprung von Platz neun im Jahr davor. Es scheint, wir sind von Feinden umzingelt. Hat das etwas mit der ach so friedliebenden Kanzlerin zu tun?

Die bekam wie alle Klima-Gutmenschen gleich noch eine heftige Ohrfeige. Die kam vom Weltklimarat (IPCC). Der zeigte sich überzeugt davon, dass es noch immer eine Chance gibt, die Erderwärmung in den Griff zu bekommen. Der IPCC kam zu dem Schluss, dass weder weniger pupsende Rindviecher, noch Tempo 30 die großen "Bringer" bei Begrenzung der Klimaerwärmung sind. Der Weltklimarat ist sich sicher, dass sich ganz schnell etwas bei der Energieerzeugung tun muss. Kraftwerke, die mit Öl, Gas oder Kohle betrieben werden, gehören ganz schnell vom Netz.

Doch was passiert in Deutschland? Wir produzieren gerade in diesen Klimakillern mehrheitlich unseren Strom. Die Klimaexperten sind sogar der Ansicht, dass Atomkraftwerke besser als die klassischen Dreckschleudern sind. Das klingt in Deutschland ganz anderes. Wir schalten unsere Atomkraftwerke ab. Jeder der dagegen auch nur ein Wort sagt, wird in der Öffentlichkeit fast als potentieller Menschenfeind betrachtet. Doch eigentlich will man mit dem weiteren Einsatz von Kohle wohl eher die deutschen Kohlengruben am Leben erhalten. Das betrifft vor allem die Braunkohle - ein Teufelszeug, geht es um die Klimaerwärmung. Was uns die Abhängigkeit von fremden Öl und Gas einbringt, erleben wir gerade mit Blick auf Russland.

Ob es jetzt zu einem Umdenken in Deutschland kommt? Ob wir unser technologisches Know-how in Sachen Atomkraftwerksbau  wieder im eigenen Land einsetzten? Ob wir endlich Gesetzte schaffen, in dem das Gesamtwohl vor dem Eigennutz gestellt wird? Ob wir es schaffen, dass nicht einige wenige Menschen, die lautstark ihre Meinung bekunden, sich damit auch gegen den Willen der Allgemeinheit durchsetzten können.

Mir kommt noch ein Gedanke: Wie belasten wir das Weltklima, wie belasten wir die Umwelt mit sogenannten erneuerbaren Energien? Wie ist eigentlich die Energiebilanz von Windparks - gesehen von der Planung der Anlage, der Produktion der Masten und Rotoren, der notwenigen Technik, der Aufstellung, dem Leitungsbau (und der Produktion der Leitungen) bis zur Unterhaltung der Anlagen. Wann hat so ein Windrad eigentlich so viel Energie produziert, wie zu seinem Bau notwendig war? Ich wollte es wissen und auch Google konnte mir da nicht weiter helfen.

Wenn wir dafür sorgen wollen, dass die Erde weiterhin in weiten Teilen für uns Menschen angenehm bewohnbar bleiben soll, dann müssen wir endlich unsere ideologischen Scheuklappen ablegen. Dann müssen wir uns trauen, Dinge neu zu hinterfragen, Dinge neu zu denken. Das heißt ja nicht, dass wir nun wieder das Kind mit dem Bade ausschütten. Das können wir in Deutschland ja besonders gut.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 15.04.2014

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