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Automobil-News vom 17. April 2014

Michael Weyland informiert

Foto: Ford Werke GmbH

Wissen Sie, was der Kauf eines Autos und ein Puzzle miteinander gemeinsam haben? Man braucht Zeit, bis man alles richtig zusammengestellt hat. Was bei PKW schon abendfüllend sein kann, kann beim Nutzfahrzeugkauf aber durchaus mal ein ganzes Wochenende dauern. Das kann man aber durchaus positiv sehen, denn man hatte noch nie so viele Möglichkeiten zur Auswahl. Bernhard Schmitz, Leiter Nutzfahrzeuge der Ford-Werke GmbH.

Foto: Ford Werke GmbH

Bernhard Schmitz:
Ein Puzzle ist es natürlich nicht, man kann es sicher eher mit einem hochwertigen Baukasten vergleichen, aus dem man sich das Optimale für den eigenen Zweck heraussuchen kann. In aller Regel ist zunächst einmal zu klären, was man transportieren will und davon ist die Karosserieform abhängig. Brauche ich einen Kastenwagen, einen Kombi, einen Bus oder ein reines Fahrgestell, bei dem ein eigener Aufbau genutzt wird? Brauche ich ein Hochdach oder eine normale Bauhöhe? Das sind nur einige von vielen Fragen, die zu beantworten sind.

Beispielsweise stellt sich auch die Frage, ob der Wagen mit einem Gabelstapler beladen werden muss. Seitliche Schiebetüren mit der klassenbesten Breite von 1.300 Millimetern ermöglichen auch das. Ganz wichtig ist natürlich auch, wo man überall hinkommen muss denn das ist relevant für die Frage des Antriebs.

Foto: Ford Werke GmbH

Bernhard Schmitz:
Wir bieten in der Tat die relevanten Antriebsmöglichkeiten an. Dabei handelt es sich nicht nur um Front- oder Heckantrieb. Da gerade solche Fahrzeuge oft auch auf Baustellen mit noch unbefestigtem Untergrund fahren müssen oder auch im Winter auf verschneiten Straßen mehr Traktion benötigen, bietet Ford den Transit natürlich auch mit Allradantrieb an!

Der Kunde hat so die angenehme Qual der Wahl!

Genau 40 Jahre nach seiner Gründung soll am 1. Mai 2014 das Flensburger Verkehrszentralregister (VZR) für immer geschlossen werden. Denn die einstmals Heilige Kuh des deutschen Verkehrsrechts bekommt eine Nachfolgerin namens Fahreignungsregister (FAER). Nach Einschätzung des Auto Club Europa ACE herrscht bei den mehr als 9 Millionen in Flensburg registrierten Verkehrssündern derzeit breite Verunsicherung, was mit dem Systemwechsel alles auf sie zukommen kann. Eine generelle Punkte-Amnestie wird es jedenfalls nicht geben, dafür droht jetzt ein Entzug der Fahrerlaubnis schon viel früher als bisher. Das neue FAER sieht laut ACE drei Eskalationsstufen vor. Stufe Eins ist die „Ermahnung“ bei vier oder fünf Punkten. Die zweite Stufe „Verwarnung“ erreichen Verkehrsteilnehmer bei sechs oder sieben Punkten. Bei acht oder mehr Punkten wird Stuf e Drei „Entziehung der Fahrerlaubnis“ erreicht. Autofahrer hingegen, die drei oder weniger Punkte haben, fallen in keine der drei Eskalationsstufen.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/autonews20140416_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 17.04.2014

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