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24.11.2017

 

 

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Festung Königstein im Spiegel der Kunst

Zwei Canalettos kamen für die Schau erstmals aus England zurück nach Deutschland

(tpr) Als im 17./18. Jahrhundert die künstlerische Erschließung der Sächsischen Schweiz begann, rückte als eines der ersten Motive die Festung Königstein in den Blickpunkt der Maler. Unzählige Ansichten entstanden und machten die Wehranlage auf dem gleichnamigen Tafelberg weltweit bekannt.

Die berühmtesten Werke sowie noch nie gezeigte Bilder sind vom 11. April bis zum 2. November in der neuen Sonderausstellung „Die Schönste im ganzen Land! Die Festung Königstein im Spiegel der Kunst“ zu sehen. Sie werden erstmals gesammelt an einem Ort präsentiert – am Originalschauplatz ihrer Entstehung.

Höhepunkte der Schau sind die großformatigen Veduten des italienischen Malers Bernardo Bellotto, genannt Canaletto. Im Auftrag des Kurfürsten Friedrich Augusts II. hielt er zwischen 1756  und 1758 detailgetreu das Leben und das Gebäudeensemble auf dem Festungsplateau in Öl auf Leinwand fest. Als Leihgaben der Manchester City Galleries werden zwei der insgesamt fünf Gemälde nun erstmals wieder in einer deutschen Ausstellung gezeigt.

„Dass wir die Canaletto-Veduten zum ersten Mal in der Geschichte an ihrem Entstehungsort zeigen können, ist uns eine große Ehre“
, sagt Dr. Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH. Hochkarätige Gemälde wie diese erheben einen enormen Anspruch an den Ausstellungsort, so die Festungschefin. Und es sei ein Glück, dass die historischen Räume der Magdalenenburg die strengen Voraussetzungen des Leihgebers erfüllen.

Etwa einhundert Ausstellungsstücke aus fünf Jahrhunderten dokumentieren die eindrucksvolle Vielfalt der künstlerischen Sichtweisen auf den Tafelberg, die Festung und die märchenhafte Umgebung mit den jeweiligen Techniken und Medien der Zeit. Zu sehen sind neben wertvollen Ölgemälden, Kupferstichen und Aquarellen auch Fotoaufnahmen sowie Motive auf Meißner Porzellan.

Künstler wie Johann Alexander Thiele, Adrian Zingg und Ernst Ferdinand Oehme, die sich als Entdecker der Sächsischen Schweiz einen Namen machten, aber auch neue Meister wie Ernst Hassebrauk und Irmgard Uhlig sowie Fotografen wie Hermann Krone und Gegenwartskünstler wie Jochen Fiedler, Jürgen Barth und Silke Höppner werden in den Ausstellungsräumen geehrt. Hinzu kommen etwa 140 Festungsbesucher, die dem Aufruf folgten, die Ausstellung mittels eigener Fotografien mitzugestalten. Eine experimentelle Filminstallation macht zudem seltene Perspektiven und verborgene Seiten der Wehranlage sichtbar.
 
Der Großteil der Exponate stammt aus der eigenen Kunstsammlung der Festung Königstein. Seit die Bergfestung 1955 als Museum für Besucher öffnete, gehörte das Sammeln, Bewahren und Ausstellen von Objekten, die in einer besonderen Beziehung zum Königstein stehen, zu ihren Kernaufgaben. 2014 blicken die Mitarbeiter auf eine fast 60 jährige Sammlungsarbeit zurück. „Etwa 3 000 Werke zählt unser Gemäldearchiv inzwischen“, erzählt Kurator und Ideengeber der Ausstellung Andrej Pawluschkow. „Wir haben die schönsten und interessantesten ausgewählt, um sie – bereichert durch wertvolle Leihgaben aus deutschen und internationalen Kunstmuseen – der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“ Leihgeber sind neben den Manchester City Galleries die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Kulturhistorische Museum Görlitz, das Pommersche Landesmuseum Greifswald und die Privatsammlerin Linde Großpietsch aus Nordrhein-Westfalen.

Schirmherr ist Sachsens Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland. „Die Festung Königstein gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in Sachsen. Mit ihrer Größe, den gewaltigen Mauern und Toren beeindruckt sie ihre Besucher jedes Mal aufs Neue. Die Sonderausstellung ist ein ganz besonderer Höhepunkt im diesjährigen Kulturkalender. Ich bin mir sicher, dass sie ein großer Erfolg wird“, so der Minister.

Ergänzend zur Ausstellung sind auf dem Festungsplateau in einer Freiluftdokumentation die Standorte markiert, an denen sich die historischen Ansichten mit der heutigen Situation vergleichen lassen. Zudem gibt es ein vielfältiges Begleitprogramm mit thematischen Rundgängen, Kreativangeboten für Kinder und Erwachsene sowie Mitmachaktionen an der Camera obscura und der Druckerpresse.

„Die Schönste im ganzen Land! Die Festung Königstein im Spiegel der Kunst“ ist vom 11. April bis zum 2. November 2014 täglich von zehn bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist im regulären Festungseintritt enthalten (normal acht, ermäßigt sechs Euro).
       
Festung Königstein gGmbH
01824 Königstein
T: +49 35021 64-607
www.festung-koenigstein.de

 


Veröffentlicht am: 20.04.2014

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