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23.06.2017

 

 

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Alles dabei auf dem Rad

Fahrräder sind als Lastenesel äußerst praktisch

Heute muss niemand mehr den schweren Einkaufsbeutel an den Lenker hängen oder die Aktentasche mittels Spanngurt auf dem Gepäckträger befestigen – clevere Transportlösungen erleichtern den Fahrradalltag.

Dabei werden praktische Details mit gutem Design kombiniert. Hierzu Anke Namendorf vom niederländischen Hersteller Koga: „Gepäcktransport auf dem Fahrrad ist heute Teil des neuen Cycle-Chics. Dieser Trend aus den Fahrradnationen setzt sich in vielfältigen Variationen vor allem in den europäischen Metropolen immer mehr durch.“

Im Blick und in Griffweite


Nicht nur in den Niederlanden beliebt sind über dem Vorderrad befestigte Gepäckträger, Körbe oder Weinkisten im Vintage-Stil, bei denen man die Fracht immer im Auge und Kleingepäck in Griffweite hat. Für eine stabile Befestigung sorgen nicht mehr wie vormals Kabelbinder, sondern spezielle Adapter wie das Snap-it-System von Racktime, mit dem zum Beispiel der wetterbeständige Korb „Bask-it Willow“ im Naturweiden-Look (69,90 Euro) ganz einfach auf den passenden Racktime-Gepäckträger geklickt wird. Auch modulare Transportlösungen hat der deutsche Radgepäckspezialist im Angebot: So besteht etwa das zweiteilige Korbsystem „Box-it“ aus einem robustem Metallkorb und einer Kunststoff-Stiege. Der Transportkorb lässt sich per Snap-it-Adapter schnell und sicher am Frontgepäckträger montieren, die passgenaue Kunststoffbox ist ideal für kleinteiligen Inhalt und kann für den Weitertransport z. B. des Einkaufs schnell entnommen werden.
Ideal für den Alltags-, Shopping- und Freizeiteinsatz und beliebt bei trendbewussten Damen sind wetterfeste Lenkertaschen im Handtaschenstil (z.B. „Lyria ST 4705“ von Abus, 64,95 Euro), die sich per „KlickFix“-System schnell am Lenker befestigen und abnehmen lassen.

Funktion und Design weiter gedacht

Auch der Heckgepäckträger hat keinesfalls ausgedient. Heute erfüllt er seine Funktion jedoch wesentlich cleverer und komfortabler als früher. „Viele Gepäckträger dienen mittlerweile vor allem als Halterungen für entsprechende Packtaschen und werden so gestaltet, dass sie die Linie und den Charakter des Rades bei Nichtgebrauch möglichst wenig stören“, erläutert Peter Ronge vom Gepäckträgerspezialisten Tubus.

Ideal ist die Verwendung anklickbarer Taschen. Gleichermaßen von Touren- und Reiseradlern geschätzt werden Transporttaschen mit bis zu 20 Litern Stauraum in der staub- und wasserdichten Profiausführung, zum Beispiel der „Back-Roller Classic“ von Ortlieb (119,95 Euro). Für Pendler auf dem Weg zur Arbeit bieten sich schicke Officetaschen mit gepolsterten Fächern fürs Notebook an, wie das Modell „Work-it Wide“ von Racktime (109,90 Euro).

Auch der gute alte Rucksack funktioniert weiterhin im Alltag: Modelle wie der „Clubride“ von Vaude (90 Euro) sind sogar voll aufs Radfahren getrimmt. So finden sich am puristisch designten Lastenträger ein Wickelverschluss für den schnellen Zugriff aufs Transportgut sowie Blinklichthalter und reflektierende Elemente. Übrigens wird der wasserdicht verschweißte Bike-Rucksack klimaneutral und PVC-frei in Deutschland hergestellt.

Mehr Stauraum für die Fahrradtour

Wenn es um mehrtägige Radtouren geht, empfehlen Experten die Verwendung sogenannter „Lowrider“-Gepäckträger, mit deren Hilfe Taschen links und rechts vom Vorderrad befestigt werden können. „Die speziell für Reiseräder entwickelten Lowrider bieten den Vorteil, dass sie das Lenkverhalten weniger beeinflussen, da das Gewicht tiefer liegt und eine balancierte Verteilung des Gepäckgewichts auf Vorder- und Hinterrad ermöglicht wird“, betont Stefan Stiener, Geschäftsführer der Manufaktur Velotraum. Natürlich sollten Radfahrer hier auch auf das Systemgewicht, also das Gesamtgewicht von Fahrrad, Fahrer und Gepäck achten. „Viele Fahrräder sind nur bis ca. 120 Kilogramm zugelassen. Bei schwereren Menschen gibt es da nur noch wenig Spielraum für Gepäck“, betont Stiener. „Deshalb bieten wir Reiseräder mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 180 Kilogramm.“

Im Kommen: Cargo-Bikes

Weniger für die Langstrecke geeignet, dafür in der City unschlagbar sind Transporträder wie das Modell „Cargo“ vom Schweizer E-Bike-Spezialisten Flyer (ab 3.990 Euro), das für eine Zuladung bis 160 Kilogramm zugelassen ist. Mit seinem leistungsstarken Mittelmotor inklusive integrierter Schiebehilfe kommt man selbst bei Steigungen und voller Beladung von Front- und Heckgepäckträger flott voran.

Bei unseren Nachbarn in den Niederlanden und Dänemark beliebt und auch bei uns im Kommen sind spezielle Tieflader für den regelmäßigen Transport schwerer oder sperriger Lasten. Ein Newcomer auf dem Markt ist das multifunktionale Transport-Pedelec „Load“ vom Spezialisten für vollgefederte Räder, Riese & Müller (ab 4.499 Euro). Durch seine spezielle Rahmenform bietet es einen niedrigen Schwerpunkt und damit ein besonders stabiles Fahrverhalten. Vielfältiges Zubehör wie Seitenwände, eine wetterfeste Persenning, ein Doppelkindersitz und ein Montagerahmen für Maxi-Cosi-Babyschalen sorgen für ein breites Einsatzspektrum – für Handwerker, für Kurierdienste oder einfach für den cleveren Ersatz eines Zweitwagens.

Einfach angehängt

Noch mehr Kofferraum fürs normale Rad bieten spezielle Transportanhänger, mit denen sich nicht nur der Wocheneinkauf oder Picknickzubehör transportieren lässt. Für Hunde bis 45 Kilogramm geeignet ist zum Beispiel der Croozer „Dog“ (229 Euro), der über einen großen Ein- und Ausstieg verfügt und sich einfach zusammenfalten lässt. Kultstatus bei Tourenradlern und trendbewussten Bikern genießen seit Jahren der einspurige Lastentrailer Bob „Yak“ und das gefederte Schwestermodell Bob „Ibex“ (395 Euro bzw. 525 Euro). Besonders geschätzt werden der niedrige Schwerpunkt, die geringe Breite und die vergleichsweise hohe Zuladung von 32 Kilogramm bei wenig Eigengewicht.

Unvorstellbar? Bike- und Trailer-Sharing

Carsharing- und Fahrradverleihsysteme werden europaweit immer beliebter. Da liegt es nahe, auch bei Lastenrädern und Anhängern ans Teilen zu denken. „Nutzen statt besitzen ist ein gesellschaftlicher Trend, den wir klar sehen und mit dem erfolgreichen Auf- und Ausbau eines touristischen E-Bike-Verleihs in Zusammenarbeit mit Movelo nutzen“, so Victoria Arnold vom schweizerischen Hersteller Biketec, dessen Flyer-Räder in vielen Tourismusregionen in Deutschland, der Schweiz und Österreich verfügbar sind. „Diensträder für Botenfahrten, lokale Sharing-Systeme, zum Beispiel für autofreie Wohngebiete, und Verleihangebote des Einzelhandels sind angesichts des relativ hohen Anschaffungspreises für Elektrolastenräder sicher eine interessante und vielfach sinnvolle Option.“

Service und Finanzierung inklusive

Interessant für Unternehmen und Selbständige ist auch die Möglichkeit, Lastenräder zu leasen. Angebote dazu gibt es im qualifizierten Fachhandel. Dort hat man sich inzwischen auf die neuen Nutzungsoptionen eingestellt und bietet neben Fahrrädern, E-Bikes und Zubehör auch umfassende Services und Produkte im Bereich Versicherung, Finanzierung und Leasing.

Foto: www.ortlieb.com | pd-f

 


Veröffentlicht am: 26.04.2014

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