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Morgengruß von Helmut Harff: Eitelkeit

Ich oute mich: Ich bin eitel – zumindest, wenn ich meine heimischen vier Wände verlasse. Na ja, beim Müll weg bringen hält sich das in Grenzen, sonst stimmt das aber wirklich. Ich mag auch eitle Menschen. Ich meine damit nicht selbstverliebet, narzisstische Typen, sondern Menschen, die auf sich achten.

Gott sei Dank setzt sich bei uns Männern immer mehr die Erkenntnis durch, das Kleider Leute machen. Immer mehr Männer entdecken auch, dass ein gepflegtes Auftreten in allen Lebenslagen hilfreich ist. Klar, nur Styling allein reicht nicht, Mann muss auch etwas im Kopf haben, muss überzeugen können. Doch treffen Männer mit gleichem Wissenstand aufeinander, wird in fast jedem Fall der mehr überzeugen, der auch auf sein Äußeres achtet.

Zeiten, in denen Mann früh im Bad inklusive Duschen nicht einmal zehn Minuten benötigt, sollten längst der Geschichte angehören. Eine ausführliche Rasur oder die tägliche Bartpflege sollten ebenso selbstverständlich, wie die Pflege von Gesicht, Händen und Füßen. Das bedeutet auch, dass wir Männer längst nicht mehr mit drei oder vier Pflegeprodukten auskommen.

Ob wir allerdings je an die Fülle von Schönheitshelferinnen der Frauen heranreichen? Ich glaube, dass ist auch nicht nötig. Schließlich ist es noch immer so (hoffentlich ändert sich das nicht), dass Falten Männer interessanter machen. Wer seine verstecken will, tarnt seine einfach mit einem Bart. Lippenstifte und Nagellacke werden wohl  auch nur bei wenigen Männern im Bad zu finden sein. Wir investieren dafür lieber in Rasurutensilien. Mann gönnt sich ja sonst nichts.

So ganz sollte das nicht stimmen. Wir sollten uns schon den regelmäßigen Besuch bei der Kosmetikerin, bei der Pediküre und Maniküre gönnen. Das kann man auch als Paar oder gemeinsam mit Freunden machen. Wer den Gang in ein Studio scheut, kann sich die Schönheitspflege auch ins Haus bestellen. Die Euro dafür sind gut angelegt. Im Übrigen kostet das nicht mehr, als einmal Essen gehen. Kocht man eben mal selber.

Ein Mann, der auf sich hält, ist nicht nur bei der Auswahl seiner Küchenschürze kritisch. Er legt auch sonst viel wert auf gute Kleidung. Dabei stehen gutes Design, tolle Verarbeitung, hochwertiges Material und hervorragende Kombinierfähigkeit weit höher im Kurs als das Label. Wer will schon als Brioni-Kanzler verschreien werden. Hätte Herr Schröder einfach einen tollen Maßanzug von Schneider seines Vertrauens getragen, hätte die Boulevard-Presse nichts zu schreiben gehabt.

Gerade Männer, die auf sich halten, sollten weniger auf Labels und Marken, dafür mehr auf Qualität und Originalität setzten.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück – im bequemen Kaschmir-Hausanzug.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und seinen Sie ruhig etwas eitel.

 


Veröffentlicht am: 09.05.2014

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