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Viel mehr als ‚fair’

Original Food: Erfolgreicher Einsatz für die Keimzelle des Kaffees

Fairtrade ist in aller Munde. Allein im letzten Jahr stieg die Nachfrage nach Fairtrade-Produkten um 33 Prozent an. Das bestätigt auch die Studie des Kölner Vereins TransFair. Fair gehandelte Kaffeeprodukte sind bei den Verbrauchern besonders beliebt. In der Kaffeebranche greifen viele Start-ups diesen Trend auf und nutzen ihn als zeitgemäßes Verkaufsargument, teilweise auch dann, wenn keine Überprüfung von dritter Seite vorliegt.

In Äthiopien, der Keimzelle des Arabica Kaffees, hat Florian Hammerstein mit seiner Firma Original Food einen anderen Weg eingeschlagen. Dem Geschäftsmann geht es bei seiner Initiative um den Schutz der letzten Regenwälder und damit um die Existenz des Ursprungs allen Kaffees. Gemeinsam mit den Bauern vor Ort setzt die Firma auf ein innovatives, nachhaltiges Wirtschafts- und Umweltmodell. Und das bereits seit 10 Jahren. Eine Erfolgsgeschichte feiert Geburtstag.

Ökologie mit Ökonomie verbinden

„Die existierenden Bergregenwälder im Südwesten Äthiopiens haben sich auf unter 3 Prozent reduziert.“ Diese Meldung hörte Florian Hammerstein im Jahr 2003. Sie ließ ihn nicht mehr zur Ruhe kommen. Der Freiburger Geschäftsmann arbeitete parallel an der Idee, ein nachhaltiges Projekt zu initiieren, das Ökologie mit Ökonomie perfekt miteinander kombiniert. Aus der Idee wurde das Projekt KAFFA. Das Ziel: Den Verlust von Regenwald zu stoppen, den Menschen vor Ort eine bessere Existenz zu ermöglichen und gleichzeitig mit den Kleinbauern einen der besten Kaffees der Welt zu sammeln, aufzubereiten und in Europa zu vermarkten. Dieses Vorhaben überzeugte nicht nur ihn, sondern 2004 auch weitere Mitstreiter. In erster Linie seinen langjährigen Vertrauten und heute größten Gesellschafter von Original Food, den Hamburger Hans Hermann Münchmeyer. „Als wir 2003 die ersten 18 Tonnen handgepflückten Wildkaffee über Dschibuti importierten, hätten wir uns nicht träumen lassen, dass das Projekt so viel bewegt und eine wunderbare Entwicklung in Äthiopiens Südwesten auslöst, deren Ende noch nicht abzusehen ist“, kommentiert Hans Hermann Münchmeyer. „Im nächsten Jahr peilen wir die 300-Tonnen-Marke an und haben in Kaffa für rund 60.000 Menschen eine tragfähige Existenz geschaffen.“

Die Keimzelle des Kaffees

Brasilien, Vietnam und Indonesien: Diese drei Länder zählen zu den wichtigsten Kaffee- Anbauländern. Auf Platz zehn der weltweit wichtigsten Kaffeeexporteure der Kaffeebohnen liegt Äthiopien. Über 180.000 Tonnen Kaffee konnten 2013 aus Äthiopien exportiert werden. Doch das Land hat noch eine andere Verbundenheit zum Kaffee: Äthiopien ist die Keimzelle des Kaffees, genauer gesagt die Region Kaffa. Bis heute reift dort wilder Kaffee im Regenwald – an Kaffeesträuchern, die dort seit Zehntausenden von Jahren wachsen und auf die Bergregenwälder angewiesen sind. Ohne Anbau, gänzlich unverfälscht und mit ursprünglichem Aroma.

„Mit dem Projekt KAFFA wollen wir diesen Genpool erhalten und einen der innovativsten Ansätze zu Regenwalderhalt und globalem Klimaschutz leisten“, erklärt Florian Hammerstein, Geschäftsführer und Gründer von Original Food. „Gleichzeitig stellen wir höchste Qualitätsansprüche an unseren Kaffee: Wild gesammelt, sonnengetrocknet und schonend geröstet zählt unser Kaffee zu den besten der Welt.“ Die Bauern in den Bergregenwäldern rund um das Provinzstädtchen Bonga sammeln den wildwachsenden Kaffee sorgfältig per Hand, achten auf die Auswahl nur reifer Kaffeekirschen und trocknen über Wochen an der Sonne, ganz ohne Einsatz und Verschmutzung von Wasser. „Nach unserem Verständnis müssen die Bauern und ihre Familien im Mittelpunkt stehen“, erklärt Florian Hammerstein. „Denn nur wenn die Menschen vor Ort einbezogen werden, motiviert und verantwortlich für den Walderhalt sind, kann die Zusammenarbeit langfristig erfolgreich sein“, sagt Florian Hammerstein.

Starkes Engagement für starke Produkte

Alle Produkte von KAFFA sind „Naturland Fair“ und als streng kontrollierte Wildsammlung auch „Bio“ zertifiziert. Doch Siegel reichen allein nicht aus, um den gesamten Umfang des Projekts zu beschreiben: Original Food hat in den letzten 10 Jahren eine ganze Reihe starker Partner für das Projekt KAFFA gewinnen und halten können, die mit aktiver Hilfe zum gemeinsamen Erfolg beigetragen haben: Dazu zählt unter anderem der NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V., der sich seit 2006 für den Erhalt der Wildkaffeewälder im Südwesten Äthiopiens engagiert und mit dem Original Food die Idee des UNESCO Biosphärenreservates 2011 umsetzen konnte. Olaf Tschimpke, Präsident des NABU: „Das Umwelt- und Wirtschaftsmodell von Original Food zeigt, wie befruchtend der Ausgleich zwischen wirtschaftlicher Nutzung und Naturschutz sein kann. Das Projekt KAFFA könnte daher für andere Regionen der Welt zum Vorbild werden.“

Unter dem Markennamen KAFFA wird der Wildkaffee in drei verschiedenen Röstgraden – Mild, Medium und Espresso, als Bohne oder gemahlen – angeboten. Alle Produkte sind „Naturland Fair“ und als tatsächliche Wildsammlung auch „Bio“ zertifiziert.

 


Veröffentlicht am: 10.05.2014

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