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26.06.2017

 

 

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Die richtige Tracht für die Wiesn

Auf zum Oktoberfest

Mehr als sechs Millionen Besucher aus aller Herren Länder machen das Münchner Oktoberfest - im Volksmund auch Wiesn genannt - zum größten Volksfest der Welt. Wahre Wiesen-Fans nehmen sogar extra Urlaub, um möglichst lange dabei sein zu können, wenn sich die bayerische Landeshauptstadt ab Ende September für gut zwei Wochen zur größten Partymeile in Deutschland verwandelt.

Münchner und Bayern sind unter den Gästen des Oktoberfestes übrigens schon fast eine Seltenheit. Denn die Zahl der ausländischen Gäste steigt seit Jahren kontinuierlich an, die meisten stammen aus Italien, den USA, Australien und Japan . Und diese haben das Münchner Oktoberfest zu einem wahren Exportschlager gemacht: Nahezu weltweit werden mittlerweile Volksfeste veranstaltet, die das Münchner Oktoberfest imitieren oder kopieren. Beispielsweise wird in Braunfels, Texas, schon seit 1961 beim Wurstfest auf bayerische Art gefeiert.

Stilecht die Wiesn besuchen

Seit einigen Jahren wollen immer mehr Wiesn-Besucher das Oktoberfest stilecht in Dirndl und Lederhose besuchen. Deshalb bringen zahlreiche Trachtenhersteller rechtzeitig vor dem Oktoberfest sogar eigene Wiesn-Kollektionen heraus. Natürlich wird die Tracht nicht nur bei dieser Gelegenheit getragen. Während das oft opulent gefertigte Dirndl vor allem zu besonderen Anlässen aus dem Kleiderschrank geholt wird, bietet sich die Lederhose für den Herrn auch als elegantes Kleidungsstück für den Alltag an. Denn die strengen stilistischen Vorgaben, die bis vor wenigen Jahren in der Trachtenmode gegolten haben, sind längst passe. Erlaubt ist mittlerweile, was gefällt.

Ein Fest der Superlative

Die Wurzeln des Oktoberfestes reichen zurück bis ins Jahr 1810 zurück, als Kronprinz Ludwig Prinzessin Therese ehelichte. Ein Unteroffizier hatte die Idee, anlässlich der Hochzeit ein großes Pferderennen zu veranstalten. Diesen Vorschlag trug der Kavallerie-Major und Bankier Andreas von Dall´Armi, der das Rennen auch veranstalten sollte, König Max I. Joseph vor, der von diesem Vorschlag begeistert war. Das erste Pferderennen fand schließlich am 17. Oktober 1810 - fünf Tage nach der Hochzeit des Kronprinzen statt. In den folgenden Jahren wurde es mit Ausnahme während der Napoleonischen Kriege regelmäßig abgehalten und entwickelte sich immer mehr zu einem Volksfest. In den ersten Jahren handelte es sich dabei um ein privat finanziertes Fest. Die Stadt München übernahm erstmals anno 1819 die Organisation und tritt seither als Veranstalter auf.

Das Oktoberfest sollte fortan eigentlich alljährlich stattfinden, insgesamt 24 Feste fielen jedoch aus. Die längste Pause gab es wegen des Zweiten Weltkrieges und seiner Folgen zwischen 1939 und 1948. Beim offiziellen Jubiläumsfest zum 175. Wiesn-Geburtstag 1985 wurden mehr als sieben Millionen Besucher gezählt - eine Rekordmarke, die auch in den folgenden Jahren nicht mehr geknackt wurde. Insgesamt zieht die bayerische Landeshauptstadt alljährlich mehr als 90 Millionen Besucher an. Sehenswürdigkeiten wie das Deutsche Museum, der Tierpark und zahlreiche Veranstaltungen wie die Kunstmesse ARTMUC machen München zu einem attraktiven Ziel für Städtereisen. Bei dieser Messe der besonderen Art können Profi-Künstler ihre Werke abseits von Galerien und Kunsthändlern präsentieren und so den direkten Draht zu Kunstfreunden bekommen.

Eine Münchner Institution


Größten Wert legt die Stadt München als Veranstalter vor allem darauf, dass ausschließlich Bier von den Münchner Brauereien ausgeschenkt wird, die nach dem Bayerischen Reinheitsgebot brauen. Deshalb wird es in München zu einem regelrechten Politikum, wenn eine der begehrten Konzessionen der Festwirte neu vergeben werden muss. Das war erst im April 2014 der Fall, nachdem dem Wirt des legendären Hippodrom die Konzession entzogen werden musste, weil er wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt worden war. Obwohl die Hippodrom-Fans eine Online-Petition gestartet und fast 7.000 Unterschriften gesammelt hatten, gibt es 2014 nach fast 20 Jahren erstmals einen Wechsel im Kreis der alteingesessenen Wirte auf der Wiesn. Den Zuschlag für den Hippodrom-Platz hatten Sabine und Siegfried Able bekommen.

 


Veröffentlicht am: 21.05.2014

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