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Morgengruß von Helmut Harff: All-Tag

Ich beneide Alexander Gerst

Da ist Alexander Gerst nun auf der internationalen Raumstation ISS. Er darf die Erde von oben betrachten. Er sieht, was wir, was ich nur von Fotos kenne: Die Erde ist ein wunderschöner blauer Punkt im Weltall. Er ist es ganz sicher wert bewahrt zu werden. Wie sagte es der dritte Deutsche auf der Internationalen Raumstation: "Der Blick auf die Erde ist super".

Toll, ich dagegen sitze hier. Gut, heute scheint vor meinem Bürofenster in Berlin nach einigen Regentagen wieder die Sonne aus einem fast wolkenlosen blauen Himmel. Doch das ist kein Ersatz für den Blick durch ein Bullauge der ISS auf die Erde und die Weiten des Weltalls. Diesen Blick werden wohl auch zukünftig nur wenige Menschen genießen können.

Alexander Gerst darf sogar die Station verlassen. Zumindest ein Außeneinsatz steht auf seinem Programm. Was mag das für ein Gefühl sein, nur mit einem Kabel verbunden, fast frei im All zu schweben? Macht man sich da vor Angst fast in den Raumanzug? Ist man so voll Adrenalin, dass man kaum noch was merkt? Beides wäre wohl wenig hilfreich, schließlich  muss der 38-Jährige aus Baden-Württemberg da oben (oder unten?) arbeiten. So einen Arbeitsplatz hatten vor ihm nur wenige.

Ich wäre gern der erste, der eine Twitterbotschaft aus dem absoluten Nichts sendet. Ja, ich wäre jetzt gern an Bord der ISS, Risiko hin oder her. Ja, ich bin neidisch. Ich bin aber auch neidisch auf jene wenigen Menschen, die mit einem U-Boot in Tiefen von 10.000 Metern und mehr vorgedrungen sind. Dort ist es nicht weniger lebensgefährlich als am jetzigen Arbeitsplatz von Alexander Gerst. Dort in der Tiefsee passiert vor dem Bullauge - die Astronauten haben deutlich mehr Platz als die Aquanauten - allerdings mehr als vor denen der ISS.

Es muss faszinierend sein, in den Tiefen des Meeres völlig unbekannte Lebewesen studieren zu können. Das wird Alexander Gerst wohl nicht können. Zumindest steht auf seinem Arbeitszettel nichts von Kontakten mit fremden Lebensformen - seien es nun extraterrestrische Bakterien oder etwas größere Lebensformen aus den Tiefen des Alls beziehungsweise vom Mars.

Doch egal, ich wäre gern dabei. Ich möchte gern unsere Erde aus den verschiedensten Perspektiven erleben.

Momentan bleibt mir nur, hier mein Frühstück zu machen. Ach ja, wenn jemand jemals eine Pressereise zur ISS oder sonst wie ins All plant - ich melde mich hiermit schon einmal an.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. Versuchen Sie ihre Träume zu leben.

 


Veröffentlicht am: 30.05.2014

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