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Morgengruß von Helmut Harff: Oh, diese Jugend

Das sagen gerade immer weniger Berliner

Es war wohl schon immer so, die Älteren schimpfen auf die Jungen. Letztere haben es schwer, die hohen Erwartungen der Vorgängergeneration zu erfüllen. Die Kinder- und Enkelgeneration ist undankbar, faul, hängt nur rum, lernt nicht. Der Schriftsteller Günter Kunert verstieg sich sogar zu der Aussage, wir steuern auf eine Generation der Analphabeten zu.

In Berlin erleben gerade vor allem ältere Menschen, dass die Vorurteile gegenüber der heutigen Jugend zumindest überdacht werden müssen. In der Hauptstadt geben sich gerade Hunderte von jungen Leuten die Klinke in die Hand. Es sind nicht die Klinken zu Clubs, Diskos und Kneipen. Sie laufen auch nicht mit der Bierflasche in der Hand durch die Straßen.

Die jungen Menschen haben zumeist irgendwelche Kisten und Behältnisse unter dem Arm. Am Abend tragen sie statt Flip-Flops und zerrissenen Jeans High Heels, Abendkleider, Anzughose und schwarzes Hemd. Ihr Ziel sind die Philharmonie oder - ab August - der Admiralspalast. In den Händen haben sie ihre Instrumente. Es sind junge Orchestermusiker - es sind die besten jungen Musiker aus aller Herren Länder.

Die jungen Musiker zeigen im Rahmen der Konzertreihe "Young Euro Classic", wozu die heutige Jugend in der Lage ist. Sie zeigen, was sie können, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Talente zu entwickeln. Was sie zeigen, ist so erstaunlich, so professionell, ja, so sensationell, dass man nur demütig den Hut ziehen kann. Das Publikum zeigt seine Begeisterung in anhaltendem Applaus, in Standing Ovationen und nicht zuletzt in ausverkauften Konzerten.

"Young Euro Classic" - privat organisiert - ist längst eine feste Größe im Berliner Konzertkalender. Wer dieser Tage oder im August in die Hauptstadt reist oder ohnehin hier zuhause ist, sollte sich schnell noch einige der begehrten und preiswerten Karten sichern. Ich bin mir völlig sicher, niemand wird das bereuen. Viele, die der heutigen Jugend nichts zutrauen, werden geläutert die Konzerte verlassen. Hört man in den Pausen oder nach dem Konzerten einmal den Besuchern zu, so hört man allenthalben Hochachtung für die jungen Musiker, aber auch für die nicht mehr ganz so jungen Organisatoren von "Young Euro Classic". Verdient haben es beide. Applaus, Applaus!!!

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Eigentlich schade, dass ich keine CD vom gestrigen Konzert des "All-Russian Youth Orchestra" habe. Ich würde gern noch einmal reinhören.

Ihnen wüsche ich ein genussvolles Frühstück. Vielleicht sehen wir uns ja bei einem "Young Euro Classic"-Konzert.

 


Veröffentlicht am: 24.06.2014

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