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Morgengruß von Helmut Harff: Aua

Wenn der Zahn schmerzt

Es gibt wohl - zumindest für Männer - kaum einem schlimmeren als den Zahnschmerz. Man möchte sich einen Amboss auf den Fuß werfen, damit dieser Schmerz den am Zahn übertüncht. Man möchte sofort in die nächste Apotheke stürmen und wenn die geschlossen ist, einfach mit dem Auto in die Scheibe rasen.

Na ja, letzteres ist eher eine Schmerz-Delirium-Phantasie. Doch man tut wohl so ziemlich alles, um an ein Schmerzmittel zu bekommen. Die Ex wird ebenso behelligt, wie die ungeliebte Schwiegermutter (so man noch eine hat) oder sonst wer, der gern Tabletten schluckt.

Allerdings kenne ich kein Mittel, dass bei normaler Dosierung auch nur annähernd dem Zahnschmerz Paroli bieten kann. Da fliegen wir auf den Mond, haben sogar Mittel, mit denen man mit Adis leben kann, doch ein wirklich wirksames Mittel gegen diese überaus fiesen Zahnschmerzen gibt es nichts. Ich verstehe das nicht, schließlich ist das mit Sicherheit ein Milliardengeschäft.

Was bleibt also? Ein Besuch beim Zahnarzt. Eigentlich müsste es heißen: Ein Besuch beim Zahnarzt seines (meines) Vertrauens. Doch eines scheint sicher: Wenn es im Zahn rumort, hat der Arzt geschlossen, ist im Urlaub oder sonst wie nicht zu erreichen. Man müsste also zu einem unbekannten Zahnarzt oder gar zu einer Notarztpraxis. Das ist fast genauso schlimm wie die Schmerzen selber. Gäbe es diesen dummen Schmerzen nicht, könnte man ja über die Arbeitszeiten seines Zahnarztes froh sein. Muss man sich nicht auf den wohl meist gehassten Stuhl begehen. Es gibt keine schmerzhafte Spritze. Die merkt man, denn kaum ist man bei Zahnarzt eingetroffen, sind alle Schmerzen wie weggeblasen. Es surrt auch kein Bohrer.

Doch es gibt keine Alternative. Entweder man kauft die Schmerzmittel-Lager von mehreren Apotheken auf oder man stellt sich den Folterwerkzeugen. Um einen alten Werbeslogan zu bemühen, wissen die Zahnärzte: "Früher oder später kriegen wir Euch alle". Recht haben sie.

Gut dran ist, wer einen guten Zahnarzt gefunden hat. Einem, zu dem man vertrauen hat, einem, dem man keine sadistischen Anwandlungen unterstellt, einem, der so behutsam wie möglich mit einem umgeht. Von so einem Zahnarzt trennt man sich nicht. Das ist häufig eine Verbindung für das Leben. Scheiden lass? Ja! Einen guten Zahnarzt verlassen? Nein! Ich kenne Leute, die haben einen besser dotierten Job nur deshalb nicht angenommen, weil sie von ihrem Zahnarzt wegziehen sollten.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wüsche ich ein genussvolles Frühstück. Ich hoffe für Sie, dass ihnen Zahnschmerzen völlig fremd sind.

 


Veröffentlicht am: 26.06.2014

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